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Tiefenthal

Von den schönsten "Hiwweln": Über die Tiefenthaler Höhe wandern

Am neu gestalteten Dorfplatz von Tiefenthal beginnen wir die Rundwanderung auf der Hiwweltour Tiefenthaler Höhe. Rasch erreichen wir den Ortsrand, wo wir nach 300 Metern Zuweg auf die eigentliche Hiwweltour stoßen. Wir wandern den Premiumweg im Uhrzeigersinn, um die vielen Ausblicke gebührend auskosten zu können.

Einfach mal stehen bleiben und die Aussicht genießen.  Foto: Todt/ideemedia
Einfach mal stehen bleiben und die Aussicht genießen.
Foto: Todt/ideemedia

Ein schmaler, mit Treppen unterstützter Pfad bringt uns mitten in den schummrigen Wald rund um einen Seitenbach des Appelbachs. Nach 700 Metern schicken uns die markanten Logos der Hiwweltour dann in die die Talaue. Gut geführt von der Markierung, verlassen wir später den Wald und wandern zwischen Feldern und Wald weiter. Weit können wir den Blick schweifen lassen und besonders von einer perfekt positionierten Bank aus ist die Panoramasicht großartig.

Nach 3,1 Kilometern wechseln wir zurück in den Wald, bevor wir das nächste atemberaubende Panorama vor Augen haben. Perfekt: Zum Genießen des Blicks steht eine Sinnesbank bereit. Wir passieren die Schutzhütte Steinkaute und erreichen den Dunzelbach. Ein Pfad führt nach 4,2 Kilometern zum verborgenen Steinbruch „Dunzelloch“. Wir setzen die Wanderung fort und genießen das nun angesagte Waldwandern. Eine Tafel macht uns auf den ehemaligen Quecksilberabbau in der Region aufmerksam.

Etwa auf halbem Weg zum Tal liegt der Daimbacherhof, der einst zu einem im 13. Jahrhundert gegründeten Zisterzienserkloster gehörte. Immer wieder fallen uns am Wegesrand alte Grenzsteine auf, und schnell wird klar: Wir unternehmen gerade einen echten Grenzgang. Tatsächlich wandern wir hier auf der 1815 beim Wiener Kongress festgelegten historischen Grenze zwischen der bayerischen Kurpfalz und Rheinhessen, die immerhin bis zur Neuordnung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1946 Bestand hatte. Nach 7,2 Kilometern erreichen wir das Forsthaus Jägerlust, wo links der Zuweg ins nahe Mörsfeld abbiegt. Es begleitet uns eine tolle Aussicht über das abwechslungsreiche Hügelland. Wir ignorieren den ersten Querweg, und erst nach 8,6 Kilometern biegen wir an einer Wegkreuzung halb links ab. Wir befinden uns nun am Homberg, passieren einige Hecken und einen Weinberg und treffen am „Tisch des Weines“ ein, der zur aussichtsreichen Rast einlädt. Nach der willkommenen Unterbrechung wandern wir weiter durch die offene Landschaft. Wieder bekommen wir Gelegenheit, über den Homberg Ausschau zu halten, dann knickt die Hiwweltour nach 10,3 Kilometern links noch einmal kurz in den Wald ab, bevor wir das weite und aussichtsreiche Hermannsfeld erreichen und nach 12,4 Kilometern wieder am Startpunkt der Hiwweltour stehen.

Buchtipp: „Hiwweltouren“, die schönsten Premium-Rundwanderwege in Rheinhessen mit Einkehr- und Erlebnistipps, Anbindung an die Gratis-App „Traumtouren“, Detailkarten und GPS-Daten, 160 Seiten, 12,95 Euro. Weitere Infos unter www.ideemediashop.de

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