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GrimburgHexenwahn: Die traurige Geschichte von Herrichs Traud

Die Krämersfrau Herrichs Traud aus Niederkell fleht ihre Peiniger bei der hochnotpeinlichen Befragung im Hexenprozess auf der Grimburg vergeblich an, ihr zu glauben, dass sie nicht zaubern könne. 1626 wird sie dennoch lebendig verbrannt. Der ungefähr 70-Jährigen wird sogar die „Gnade“ des vorherigen Strangulierens verwehrt. Ihr bewegendes Schicksal steht im Mittelpunkt eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, die in einem ehemaligen Bauernhaus gegenüber der Kirche im Grimburger Burgen- und Hexenmuseum aufgearbeitet ist.

Der Hexenturm ist heute ein beliebter Rastplatz für Wanderer. Fotos: Heidrun Braun/RLP-TourismusFoto: Heidrun Braun

Auf der Grimburg, Verwaltungs- und Gerichtssitz des kurfürstlichen Amtes Grimburg, fanden 47 Hexenprozesse statt. Das Amt ...
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