Montabaur

Wegen Andenken vor Gericht: Patrone kommt Ex-Soldat teuer zu stehen

Als Souvenir an seine Bundeswehrzeit hatte ein heute 39-jähriger ehemaliger Zeitsoldat eine Leuchtspurpatrone vom Kaliber 5,56 x 45 Millimeter von einem Auslandseinsatz mit nach Hause gebracht. Dieses Erinnerungsstück holte ihn jetzt unerwartet ein: Weil ein Schöffengericht in Montabaur darin einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sah, verurteilte es den Mann zu einer Geldstrafe von 1500 Euro. Und der Ex-Soldat kam noch mit einem blauen Auge davon: Das Gericht gelangte zur Überzeugung, dass es sich „nur“ um einen minderschweren Fall handelte und sah von der Verhängung einer Bewährungsstrafe ab.

Michael Wenzel Lesezeit: 2 Minuten
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