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Hahnstätten

Reaktivierung bleibt fraglich: Letzte Weiche für Aartalbahn ist noch nicht gestellt

Von Katrin Maue-Klaeser
Derzeit ist der Bus im Aartal die einzige Alternative zum Individualverkehr. Die Reaktivierung der Aartalbahn – schon manches Mal beschrien oder totgesagt – ist noch nicht entschieden. Der Abschlussbericht des Landesrechnungshofs könnte noch Monate auf sich warten lassen.  Foto: Hans Georg Egenolf
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Derzeit ist der Bus im Aartal die einzige Alternative zum Individualverkehr. Die Reaktivierung der Aartalbahn – schon manches Mal beschrien oder totgesagt – ist noch nicht entschieden. Der Abschlussbericht des Landesrechnungshofs könnte noch Monate auf sich warten lassen. Foto: Hans Georg Egenolf
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Das Verkehrs- und Wirtschaftsministerium und der Landesrechnungshof schieben sich zeitraubend den Ball hin und her, wenn es um die Reaktivierung der Aartalbahn geht: Nachdem der Rechnungshof von zwei Anliegern der seit mehr als 30 Jahren ruhenden Bahnstrecke angerufen wurde, die die Chance auf einen wirtschaftlichen Betrieb der Strecke anzweifeln, gab das Landeswirtschaftsministerium erneut eine Nutzen-Kosten-Untersuchung in Auftrag. Seit deren Ergebnis dem Landesrechnungshof vorlag, stellt der offenbar eigene Recherchen und Plausibilitätsprüfungen an.

„Noch vorgestern gab es Detailfragen seitens des Rechnungshofs“, berichtet Hahnstättens Verbandsgemeindebürgermeister Volker Satony. Dem Ministerium wurde gar ein ganzer Fragenkatalog übersandt, die Antworten aus Mainz liegen mittlerweile in Speyer vor, wie Ministeriumssprecherin Susanne Keeding auf Anfrage mitteilt. Nun wartet man im Ministerium auf den Abschlussbericht der Kostenaufseher. Es könnte allerdings ...