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Rupbach/Steinsberg

Nachfolger für Traditionsunternehmen gefunden: Bäckerei Fetter im Rupbachtal backt weiter

Von Uschi Weidner
Es wird weitergehen mit der Mühlenbäckerei im Rupbachtal (von links): Hiltrud und Martin Fetter zusammen mit den Mitarbeitern Sandra Köhler, Christa Uthe, Jakob Rinker, Beate Grünschloss und Thomas Focke.
Es wird weitergehen mit der Mühlenbäckerei im Rupbachtal (von links): Hiltrud und Martin Fetter zusammen mit den Mitarbeitern Sandra Köhler, Christa Uthe, Jakob Rinker, Beate Grünschloss und Thomas Focke. Foto: Uschi Weidner
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„Irgendwann muss im Arbeitsleben ein Schlussstrich gezogen werden“, weiß Bäcker Martin Fetter (67). Bereits seit 1975 betreibt er zusammen mit seiner Frau Hiltrud (66) die Mühlenbäckerei Fetter im Rupbachtal. „Es ist ein anstrengender Beruf, bei dem die Nacht schon früh zum Tag wird“, so Fetter. Die Berufe des Bäckers und Müllers hatte er noch bei seinem Vater Albert Fetter gelernt. Mit 23 Jahren schloss er seine Meisterprüfung ab – nun aber, nach über vier Jahrzehnten im Beruf, ist allmählich die Zeit für den Ruhestand gekommen: Der Entschluss, das Anwesen zu verkaufen, stand schon lange fest. Gekauft wurde es nun von Friedhelm Illgen, der auch den Campingplatz an der Lahn bei Laurenburg betreibt. Mit dem Kauf ist die Zukunft des Traditionsbetriebs erst einmal gesichert.

„Zum Glück geht es vorerst weiter“, freut sich Martin Fetter. Eine Schließung wäre ein herber Einschnitt gewesen, denn lange Jahre schon stehen Fetters Schwestern, Inge Meyer und Lieselotte Schmidt, sowie 20 Mitarbeiter in Produktion und Verkauf dem Ehepaar zur Seite. Zum Team gehören Bäckermeister Thomas Focke aus Ergeshausen und eine ...