Archivierter Artikel vom 27.01.2021, 06:00 Uhr
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Für den Bruder nicht die Wahrheit gesagt: Darum ließ sich eine 24-Jährige vor Gericht zu einer Falschaussage hinreißen

„Waren meine Belehrungen, dass die Wahrheit gesagt werden muss, nicht eindringlich genug?“, wollte Richter Martin Böhm von einer jungen Frau wissen, die der Falschaussage bezichtigt wurde. Zu Beginn einer Vernehmung von Zeugen weist der Richter deutlich darauf hin, dass nur das gesagt werden soll, woran sich die Zeugen noch erinnern können. Dabei darf nichts weggelassen oder hinzugedichtet werden.

Von Andreas Galonska Lesezeit: 2 Minuten