Archivierter Artikel vom 21.04.2020, 17:37 Uhr

Die Inititative „Seebrücke“

Die Bewegung Seebrücke hat sich eigenen Angaben zufolge Ende Juni 2018 gegründet, als das Seenotrettungsschiff „Lifeline“ mit 234 Menschen an Bord tagelang auf hoher See ausharren musste, weil es in keinem europäischen Hafen anlegen durfte. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen vom Schiff „Lifeline“ aufzunehmen. Aus einer Gruppe von Aktivisten und Engagierter in der Flüchtlingshilfe wurde die Seebrücke, der sich deutschlandweit viele Menschen angeschlossen haben.

Mehr als 300.000 Menschen haben sich seitdem an Demonstrationen der Seebrücke beteiligt und sich mit Geflüchteten solidarisiert. Die Forderungen an die deutsche und europäische Politik sind sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen auf der Flucht (Quelle: Homepage der Initiative).