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    Die wichtigsten Trends der Eurobike

           

    1 Schaltung: Die amerikanische Marke Sram zeigt bei der Eurobike ein neues Schaltsystem für Mountainbikes. Die Räder haben nur noch ein Kettenblatt vorn, dafür aber ein sehr großes Ritzelpaket hinten mit bis zu 50 Zähnen. Dadurch soll sich die Zahl der Gänge am Rad reduzieren. "Man kann dadurch intuitiver schalten und sich eher aufs Fahren selbst konzentrieren", sagt Sprecher Elmar Keineke. Der schwäbische Hersteller Pinion verspricht eine Getriebeschaltung, die auch bei Schnee, Sand oder Schlamm gut funktionieren soll.

    2 Radcomputer: Gut vernetzt ist man mit neuen Fahrradcomputern: Viele neue Modelle - beispielsweise der Rox GPS 11.0 von Sigma - verbinden sich mit sozialen Netzen wie Strava oder mit speziellen Fahrrad-Apps. Der Fahrer kann sich dadurch auch mit anderen Radlern messen.

    3 Sicherheit: Vor allem die Sichtbarkeit wollen viele Hersteller erhöhen. So hat Lumen Labs einen Helm entwickelt, an dem LEDs installiert sind. Sie sollen die Funktion von Brems- und Abbiegelichtern übernehmen. Die Lichter leuchten in einer Höhe, die von Autofahrern gut erkennbar sein soll. Das Unternehmen Playbike hat ein System entwickelt, das zeigen soll, wie breit das Fahrrad ist. Die Leuchten werden außen am Lenker montiert und sollen unter anderem rote Linien auf den Boden projizieren, die die Breite angeben. Experte Gunnar Fehlau vom Branchendienst Pressedienst Fahrrad ist aber skeptisch, ob solche Systeme auch in Deutschland zum Einsatz kommen können. "Der deutsche Gesetzgeber hat eine sehr strikte Regelung für die Beleuchtung."

    4 Nachhaltigkeit: Das Pedal der taiwanesischen Firma Chien King Industriel wird aus einem Abfallprodukt der Reisindustrie hergestellt. Von der Koblenzer Firma RTI Sports gibt es einen Griff, der unter anderem aus Biokork und Grasfasern besteht - um Kunststoff zu sparen. Andere Firmen setzen auf das Radfahren generell als nachhaltiges Modell. So will das Unternehmen JobRad mehr Menschen vom Dienstwagen zum Dienstfahrrad bringen - per Leasing. Die Idee: Der Arbeitgeber schließt einen Vertrag mit der Firma ab, die monatliche Leasingrate wird dem Mitarbeiter vom Gehalt einbehalten. Der Arbeitgeber kann durch Zuschüsse weitere Anreize schaffen.

    5 Bekleidung: Der Hersteller Garneau wirbt mit einem Sportoutfit, mit dem man radeln, Tennis spielen, joggen oder durch die Stadt bummeln kann. "Selbst der Alltagsradler sagt: Vom Rennrad- oder Mountainbike-Fahren kenne ich funktionelle Kleidung, die will ich im Alltag auch haben. Aber sie soll nicht nach Fahrrad aussehen, sondern chic sein", erklärt Experte Fehlau.

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