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Mainz

Beck schlägt gekündigten Nürburgring-Pächtern gütliche Einigung vor

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) will einen langen Rechtsstreit mit den gekündigten Nürburgring-Pächtern vermeiden. «Ich biete hier an, dass wir bereit sind, uns mit den Pächtern, der Betreibergesellschaft, gütlich zu verständigen», sagte Beck am Donnerstag im Mainzer Landtag.

Beck setzt auf gütliche Verständigung mit den Pächtern.
Beck setzt auf gütliche Verständigung mit den Pächtern.
Foto: DPA

Er schlug vor, «dass sie einen Sondervertrag im Bereich Hotel und im Bereich dieses Ferienparks weiter erfüllen und wir ansonsten eine neue Pachtsituation herbeiführen». Das Land sei auch bereit, sich einem Schlichterspruch zu unterwerfen, falls es zu einer Schlichtung kommt. Beck betonte aber: «Wenn das barsch zurückgewiesen wird, dann bleibt uns nur der Rechtsweg.»

Der Freizeitpark am Ring gilt als zu groß und leidet unter zu wenigen Besuchern. Wegen ausstehender Pachtzahlungen hatte die größtenteils landeseigene Besitzgesellschaft Nürburgring GmbH den Privatbetreibern vor wenigen Wochen gekündigt. Die Pächter gehen dagegen juristisch vor. Sie sollen nach dem Willen des Landes das Feld am Ring räumen – auch dagegen gehen die Betreiber vor. Beck ließ offen, ob ein Teil der 254 Millionen Euro Rücklage des Landes zwischenzeitlich zum Zuge kommen muss. Als Ziel gab er aus: «Soviel betriebswirtschaftlich erwirtschaften wie immer nur geht, und ansonsten die Infrastrukturbedeutung nicht unterschätzen.»

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