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Mainz

Mainz: Mahnmal St. Christoph wird aufgewertet

Bis zum 70. Jahrestag der verheerenden alliierten Bombardierung von Mainz am 27. Februar 2015 soll das Mahnmal St. Christoph am Karmeliterplatz und sein näheres Umfeld saniert, neu gestaltet und aufgewertet werden.

Auch eine Ruine kommt in die Jahre und wird sanierungsbedürftig: Im kommenden Jahr soll das Mahnmal St. Christoph saniert und sein näheres Umfeld neu gestaltet und aufgewertet werden. Archivfoto: Bernd Eßling
Auch eine Ruine kommt in die Jahre und wird sanierungsbedürftig: Im kommenden Jahr soll das Mahnmal St. Christoph saniert und sein näheres Umfeld neu gestaltet und aufgewertet werden. Archiv
Foto: Bernd Eßling

Das beschlossen Bau- und Sanierungsausschuss sowie der Park- und Verkehrsausschuss des Stadtrats in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig. Mit parteiübergreifender Zustimmung.

Die als Mahnmal an die Opfer des Krieges als Ruine erhaltene Kirche ist dringend sanierungsbedürftig, musste vorübergehend gesichert und eingezäunt werden. Bereits 2005 hatte der Stadtrat das Stadtplanungsamt mit einem Gestaltungsentwurf beauftragt und hatte diesen 2007 beschlossen. Wegen knappen Kassen und Haushaltssperre war es jedoch bislang nicht zur Umsetzung gekommen. Haushaltsmittel wurden erst für die Jahre 2014 bis 2017 bereit gestellt.

Veranschlagt sind laut der im vergangenen Jahr gegründeten "Initiative St. Christoph" Kosten von insgesamt 275 000 Euro. Wobei von den Mäzenen Stefan Schmitz, Heinz Laubach sowie der Firma Strack Spenden von jeweils 135.000, 20.000 und 25.000 Euro zu erwarten sind. Macht zusammen 180 000 Euro. Ausdrücklich dankt das Gremium den Sponsoren.

Die Differenz von 95 000 Euro soll durch die Stadt Mainz finanziert werden, regte die Initiative an, was aus der für 2014 bereit stehenden Haushaltsstelle "Karmeliterplatz" getragen werden kann. Diese Förderung durch die Stadt darf jedoch nicht überschritten werden, eventuelle Kostensteigerungen im Verlauf des Projekts sollen von der Initiative getragen werden. Das soll vertraglich festgelegt werden.

Zentrale Idee der Neugestaltung zwischen Christofsstraße, Christofsgässchen und Hinterer Christofsgasse ist die Entfernung des Hochplateaus zugunsten eines ebenerdigen Platzes. So soll dem öffentlichen Raum "eine großzügige, offene und klare Struktur" gegeben, Sichtbeziehungen von und zu St. Christoph wieder hergestellt werden. Die Trennung zwischen Platz und Christofsstraße wird durch die Anordnung neuer Sitzmöglichkeiten und fünf neuen Bäumen geschaffen. So lautete die Vorgabe. "Der bisher unattraktive Bereich zwischen Platz und Straße wird zu einem Aufenthaltsort und Kristallisationspunkt", heißt es weiter in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Die Freiflächen werden neu geordnet, indem die seitlichen Grünflächen zusammengefasst werden und so 195 Quadratmeter zusätzliches Grün entstehen.

Mit Ausnahme kleiner Korrekturen wie dem Rückbau der Hochbeete und der Neuordnung der Straßenführung erfolgt keine Neugestaltung der Straßenverkehrsflächen.

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