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    Eintracht Frankfurt startet mit Occean und Inui in Vorbereitung

    Runderneuert hat sich Eintracht Frankfurt am Dienstag nach mehr als sieben Wochen Urlaub ins Abenteuer Fußball-Bundesliga gestürzt. Mit dabei: Torjäger Olivier Occean (Greuther Fürth) und Mittelfeldspieler Takshi Inui (Bochum), die nach bestandenem Medizin-Test vor der ersten Übungseinheit als Neuzugänge Nummer sechs und sieben vorgestellt wurden.

    Vereinswechsel
    Olivier Occean stürmt in der neuen Saison für Eintracht Frankfurt.
    Foto: Thomas Eisenhuth - DPA

    "Beide haben Dreijahresverträge unterschrieben, die für die Erste und Zweite Liga Gültigkeit haben", sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Über die Höhe der Ablösesummen machte der frühere Profi keine Angaben.

    Insider beziffern die Transferaufwendungen auf jeweils unter 1,5 Millionen Euro. Ebenso teuer war Torhüter Kevin Trapp (Kaiserslautern). Eine halbe Million Euro kostete der Leverkusener Verteidiger Bastian Oczipka. Stefan Aigner (1860 München) und Stefano Celozzi (VfB Stuttgart) kamen ablösefrei, während Martin Lanig (Köln) im Tausch mit Matthias Lehmann an den Main wechselte. Mit insgesamt 23 Spielern nahm Trainer Armin Veh bei strahlendem Sonnenschein vor rund 1000 Zuschauern die Vorbereitung auf.

    Shoppingtour noch nicht vorbei

    Die Einkaufstour der Eintracht soll aber noch nicht beendet sein. "Drei müssen noch kommen. Ein Stürmer und zwei Innenverteidiger", erklärte Veh. "Wir haben Spieler im Kopf und nehmen uns Zeit. Auch wenn es gut wäre, wenn es möglichst schnell klappt", ergänzte Hübner.

    Veh würde die Neuen gern am kommenden Freitag mit ins erste Trainingslager im österreichischen Windischgarsten nehmen. Eine Zielvorgabe für die Saison wollte der 51-Jährige nicht ausgeben. "Wir wollen die Zuschauer begeistern. Als Aufsteiger kann man mehr auf Understatement setzen. Ich gehe sehr, sehr zuversichtlich in die Saison", sagte der bestens gelaunte Eintracht-Trainer.

    "Viele Spiele gewinnen", hat sich Occean zum Ziel gesetzt. Er habe große Ambitionen, meinte der 30-Jährige, der aus seiner Zeit beim Drittligisten und Erzrivalen Kickers Offenbach Hessen kennt. 17 Mal traf der Kanadier für Zweitliga-Meister Greuther Fürth und damit genauso oft wie Frankfurts Topscorer Alex Meier. "Wir haben uns früh um ihn bemüht und er hat sich schnell auf die Eintracht festgelegt", sagte Hübner, der auch bei Inui mit dem Namen und der Tradition der Eintracht erfolgreich werben konnte. Für beide ist es das erste Engagement in der Bundesliga.

    Amedick, Djakpa und Friend können gehen

    Nicht aufgegeben hat Hübner die Hoffnung auf eine Weiterbeschäftigung der in der vergangenen Saison ausgeliehenen Aufstiegshelden Erwin Hoffer und Bamba Anderson. "Wir stehen mit dem SSC Neapel und Borussia Mönchengladbach in Kontakt. Es kann durchaus schnell gehen. Ich bin zuversichtlich", sagte der Sportdirektor.

    Noch kein Abnehmer gefunden ist für Martin Amedick, Constant Djakpa und Rob Friend. "Sie trainieren ganz normal mit", erklärte Veh. Die noch urlaubenden EM-Teilnehmer Gordon Schildenfeld (Kroatien) und Georgios Tzavellas (Griechenland), den die Eintracht ebenfalls gern ziehen lassen würde, fehlten beim Auftakt wie der in der Pause an der Leiste operierte Kapitän Pirmin Schwegler.

    Die Brust der Eintracht-Spieler ist nach dem Ausstieg des langjährigen Partners Fraport weiter blank. Vorstandschef Heribert Bruchhagen bestätigte Verhandlungen mit der Krombacher Brauerei. "Es ist alles sehr kompliziert. Wir sind wohl auf der Ziellinie. Das heißt aber nicht, dass es auch klappen muss", erklärte Bruchhagen. dpa

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