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    Die 20 Krippenplätze sind schon ausgebucht

    Weisenau  -  Von der ersten Idee im Jahr 2007 bis zur Einweihung mussten die Verantwortlichen der evangelischen Gemeinde in Weisenau öfters schlucken. "Ein Klotz nach dem anderen stellte sich in den Weg", erklärt Trägervertreterin Helga Greb zur Altbausanierung und zum Neubau an der Kita "Arche Noah" am Paul-Gerhardt-Weg.

     

    Weisenau  -  Von der ersten Idee im Jahr 2007 bis zur Einweihung mussten die Verantwortlichen der evangelischen Gemeinde in Weisenau öfters schlucken. "Ein Klotz nach dem anderen stellte sich in den Weg", erklärt Trägervertreterin Helga Greb zur Altbausanierung und zum Neubau an der Kita "Arche Noah" am Paul-Gerhardt-Weg. Mit dem Kita-Leitungsteam aus Ulrike Otto und Sabrina Jupe-Naab lässt die frühere Kirchenvorstandsvorsitzende die Historie bei der Einweihung vor so vielen Menschen Revue passieren, dass sie trotz großzügigen Räumen teils nicht einmal mehr einen Stehplatz finden.

    Aus geplanten drei Monaten Gemeindehaus, wo die Kinder während der Bauphase Unterkunft fanden, seien 13 Monate geworden, so Otto. Aus den ersten Schätzungen von 750 000 Euro Kosten wurden insgesamt 1,3 Millionen, ein Leitungswasserschaden im Oktober 2010 stoppte den Bau für gut ein halbes Jahr.

    Doch im Mai 2011 konnte endlich Richtfest gefeiert werden. Heute nimmt der sanierte Bestandsbau wie bisher 66 Kinder auf, die beiden Krippengruppen für insgesamt 20 Kinder finden im Neubau Platz in zwei Gruppenräumen, zwei Schlafräumen, Sanitäranlagen und einem großen Bewegungsraum als Bindeglied zwischen Neu und Alt.

    Und noch etwas ist anders: Die Möglichkeit der Ganztagsbetreuung für alle. Die Kosten für die Bauarbeiten teilen sich Landeskirche, Dekanat und Kirchengemeinde.

    284 000 Euro kommen aus Fördertöpfen des Bundes.

    Bereits ausgebucht sind die 20 neuen Krippenplätze. Doch noch sind nicht alle Kinder da. "Sie werden nach und nach eingewöhnt", sagt Helga Greb. Christian Kron wohnt nur 200 Meter entfernt, sein zweijähriger Sohn fühlt sich schon wohl in der Krippe. Kron hofft, dass auch die halbjährige Tochter auf seinem Arm später einen Krippenplatz bekommen wird. "Das ist wirklich eine tolle Sache für uns und eine schöne Erweiterung des Angebots für uns Eltern", so Kron.

    Das Holzgebäude in Niedrigenergiebauweise ist auf 450 Quadratmetern hell und klar nach dem Vorbild der Arche gestaltet Das weiß auch Dekan Andreas Klodt zu schätzen. Krippengruppen zählten in der Kirche noch nicht zu den Pflichtaufgaben, einen langen Genehmigungsweg hätten die Weisenauer erfolgreich beschritten und sehr viel Mut dabei bewiesen.

    "Gerade zu dem Zeitpunkt, als die Einrichtung dieser Gruppen als Möglichkeit vorhanden war, hat sich die Gemeinde zupackend gezeigt. Das ehrt die Weisenauer", so Klodt. Die Sanierung des Altbaus sei weitgehend vom Dekanat bezahlt worden.

    Für den Neubau allerdings mussten sich Kirchenvorstandsvorsitzende Uschi Mosbach und ihre Leute für den Verkauf eines Grundstücksteils entscheiden, um ihren Anteil stemmen zu können. Erzieherin Carmen Bauer ist begeistert, auch wenn die Veränderung andere Anforderungen an das Erzieher-Team stellt: "Toll, wenn man sieht, wie offen die Kleinen sind und was sie schon alles lernen können." Noch ist das Personal nicht komplett. 18 Erzieherinnen, drei Hauswirtschafterinnen, drei Reinigungskräfte und zwei Hausmeister sollen es bald sein.

    Helene Braun

    Mainzer Rhein-Zeitung
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