Archivierter Artikel vom 21.04.2010, 09:49 Uhr

Erfinderischer Klub: Hunsrücker Bus statt Flieger

Bochum/Lautzenhausen – Ein Kegelklub aus Bochum-Wattenscheid hat in Spanien eine erfolgreiche Rückreiseaktion für Touristen aus mehreren Ländern organisiert.

„Die kleinen Feiglinge“ waren nach dem Vulkanausbruch in Barcelona gestrandet und handelten: Sie organisierten einen Bus mit 78 Plätzen. Andere Gestrandete nahmen das Angebot sofort an, mit dem Klub nach Deutschland zu fahren.

Auch beim Busunternehmen Bohr am Flugplatz Hahn haben sich Gestrandete aus Barcelona gemeldet, die bei einer Rückfahrt von Portugal abgeholt wurden, wie Firmensprecher Wolfgang Moog sagt. Die Pendelbusse zum Frankfurter Flughafen waren zwar in den vergangenen Tagen leer, aber das Unternehmen hat – auch im Auftrag von Reiseveranstaltern – in der Zeit viele Gestrandete abgeholt oder Reisende ans Ziel gebracht. So fuhren die Busse auch nach Frankreich, in die Niederlande, nach Dänemark oder in die Schweiz. „Die Reisenden waren unendlich dankbar“, berichtet Moog. Für die Fahrer sind die langen Touren allerdings anstrengend. (dpa/us)