Archivierter Artikel vom 14.11.2020, 15:00 Uhr
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Dresden

Tatort-Kritik: Der Täter, der sich in Talias Träumen versteckt hat

„Parasomnie, die; lat. somnus ,Schlaf‘, abnormes Schlafverhalten, Störung der Schlafqualität“. Talia leidet unter Parasomnie. Ihr Vater füllt die nüchternen Duden-Worte mit Liebe: „Sie ist sensibler als andere Menschen und sieht Sachen, die nicht da sind.“ Oder sind sie es doch? Bei der 16-Jährigen verschwimmen Realität und Traum. Ganz real ist der Tote, der in dem alten Haus gefunden wird, in dem Talia und ihr Vater einst als Familie glücklich waren und in das sie jetzt gerade zurückgekehrt sind. Vater Ben will es renovieren; der Kinderbuchillustrator will hier sein nächstes Projekt vollenden. Doch das scheint unmöglich, weil Talia den Mörder überrascht hat und bei ihr jetzt wieder alte Traumata aufbrechen – und ihr den Schlaf rauben.

Von Christian Kunst Lesezeit: 2 Minuten