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Bad Kreuznach

Verein definiert neue sportliche Ziele

Ehrungen und Jahresrückblick bei der Versammlung des Postsportvereins Bad Kreuznach.

Foto: Postsportverein Bad Kreuznach

Für langjährige Vereinstreue wurden bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Postsportvereins am 11. April folgende Mitglieder geehrt: für 50-jährige Mitgliedschaft (Ernennung zum Ehrenmitglied) Gerhard Lunkenheimer, für 40-jährige Mitgliedschaft Dagmar Rumeney und für 25-jährige Mitgliedschaft (Silberne Ehrennadel) Dieter Wolpiansky.

Dieter Wolpiansky ist seit nunmehr 20 Jahren als Kassierer/Schatzmeister des Vereins tätig. In seinen Händen liegt letztlich auch die Mitgliederverwaltung einschließlich der Datenübermittlung an die Sportbünde und Fachverbände. All dies erfolgt elektronisch über das Vereinsverwaltungsprogramm. Der Vorsitzende dankte den Jubilaren, dass sie dem Verein über so viele Jahre die Treue gehalten haben.

In sportlicher Hinsicht war das Jahr 2017 weniger erfolgreich. So ist die erste Badminton-Mannschaft aus der Rheinhessen-Pfalz Liga abgestiegen. Vom Abstieg war auch die zweite Mannschaft betroffen. Für die Verbandsrunde-2017/2018-Mannschaft wurde erstmals nur noch eine Seniorenmannschaft gemeldet. Umso erfreulicher ist es, dass man vor einigen Wochen den Wiederaufstieg feiern konnte.

Darüber hinaus hat sich die Abteilung kürzlich neu organisiert und versucht durch Kooperation mit Schulen vermehrt Schüler und Jugendliche dauerhaft für den Badmintonsport zu gewinnen. In einem „Masterplan“ sind neue Aufgabenzuordnungen vorgenommen worden und sportliche, das Vereinsleben betreffende Ziele für die Zukunft definiert worden. Für diese Vorgehensweise gebührt den mitwirkenden Personen der Abteilung von Seiten des Vorstands Lob und Anerkennung.

Die übrigen Abteilungen leiden nach wie vor unter einer zunehmenden „Vergreisung“. Die Tennissparte verfügt nur noch über 43 Mitglieder, von denen viele altersbedingt den Tennissport nicht mehr ausüben können. Erfreulich ist, dass einige dieser Mitglieder die auf dem dritten Tennisplatz geschaffenen beiden Boule-Plätze regelmäßig nutzen. Nachteilig wirkt sich für die Tennisabteilung aus, dass sich seit Jahren niemand bereit findet, die Leitung der Tennisabteilung zu übernehmen. Nachdem Peter Jochum vor etwa zwei Jahren aus Gesundheitsgründen seine Funktion als Sportwart der Tennisabteilung aufgeben musste, gelingt es nur noch mit Mühe die Anlage in einem einigermaßen ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten. Es ist geradezu beschämend, dass niemand bereit ist, Verantwortung für das Tennishaus und die Tennisanlage zu übernehmen. Es zeichnet sich ab, dass die circa 100 mitgliederstarke Badmintonabteilung mittelfristig eine Mitverantwortung für das Tennishaus übernehmen und dies mehr und mehr für ihre Zwecke nutzen wird.

In der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurden die Mitgliedsbeiträge erstmals seit 2002 moderat erhöht. Für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahre sind die beschlossenen 38 Euro im Jahr nach den Vorgaben der Mitgliederversammlung des Landessportbunds nicht mehr ausreichend. Diese hat ab 2018 für den Personenkreis der 15- bis 18-jährigen einen Mindestbeitrag von 3,50 Euro monatlich beschlossen. Ab 2020 steigt der Beitrag dann auf 4 Euro, während er für Erwachsene mit 6 Euro gleich bleibt. Eine erneute Anhebung des Beitrags ist insoweit unerlässlich.

Zum Abschluss bedankte sich das Mitglied des Vorstandes Rainer Demaré bei denjenigen, die sich trotz vieler Unzulänglichkeiten weiterhin ehrenamtlich in den Dienst des Vereins stellen, bei den Kollegen des Vorstands, den Abteilungsleitern sowie den Übungsleitern und allen, die für den reibungslosen Sportbetrieb sorgen, für ihr Engagement.

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