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Rübenach

Der Männerchor Rübenach war im Harz unterwegs

Goslar, Wernigerode, Quedlinburg und eine Dampfzugfahrt zum Brocken standen auf dem Plan.

Foto: Männerchor 1854 Rübenach

Schon die Abfahrt, früh morgens, geschah bei bester Stimmung. Bei strahlendem Sonnenschein und gut gelaunt erreichten die Ausflügler mittags ihr Ziel, das romantische Goslar. Mit dem Touristenbähnchen wurde die historisch interessante, tausendjährige Kaiserstadt erkundet. Dass das Flüsschen Gose für die Namensgebung von Goslar steht, ist sehr wahrscheinlich, denn es mündet hier in das Flüsschen Abzucht, das durch die gesamte Stadt fließt bis sie in der Oker mündet. Nach der Ankunft in dem Goslarer Hotel und dem gemeinsamen Abendessen traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein. Gesang und das eine oder anderen Gläschen sorgten für eine gute Stimmung und einen schönen Ausklang des Tages.

Der nächste Tag war der Stadt Wernigerode gewidmet. Ganz individuell standen Stadtführung, Schlossbesichtigung oder Dampfzugfahrt zum Brocken auf dem Programm. Recht bunt zeigte sich die Altstadt den Besuchern. Zunächst wegen der schön bemalten historischen Fachwerkhäuser, die sich wie Perlen an der Schnur aneinanderreihten.

Völlig unbeabsichtigt konnten die Sänger auch das hier stattgefundene Chorfestival miterleben. Im Land der Hexen war es kein Wunder, dass diese abends vom Brocken herabstiegen und die Sängergesellschaft mit Tänzen und heidnischen Ritualen heimsuchten. Das war dann der Auftakt für einen bezaubernden Abend für die fröhliche Gesellschaft.

Am dritten Tag wurde Quedlinburg besucht. Bei einer interessanten Führung durch die schöne historische Altstadt erfuhren die Reisenden einige Geschichten aus früheren Zeiten sowie über die Kuriosität, dass dieses Städtchen im Harz Mitglied des mächtigen Kauffahrtei-Bundes der Hanse war.

Gegen Abend erreichten die Ausflügler der Rübenacher Sänger nach einer sehr harmonischen und erlebnisreichen Fahrt wieder die Heimat.

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