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    Staudter Mini-Triathlon: Knopp macht auf der Laufstrecke alles klar

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    Nicht nur den Machern des SV Staudt, die vor mehr als zwei Jahrzehnten die Schnapsidee hatten, einen Triathlon ins Leben zu rufen, gefällt die Mischung aus ambitionierten Sportlern und Neueinsteigern. "Es ist eine besondere Stimmung hier in Staudt", fand Andreas Knopp vom DBL-Team der RSG Montabaur. "Das ist ein familiärer Rahmen. Schön, dass wir einen solchen Triathlon direkt vor der Haustüre haben."

    Knopp war nicht nur gerne in Staudt, sondern auch sehr erfolgreich. In der zweiten von insgesamt sechs Startgruppen hatte er es mit der geballten regionalen Elite zu tun - was der Rennverlauf belegt. Im Wasser ließ sich der Eitelborner noch recht viel Zeit, stieg mit 54 Sekunden Rückstand aus dem Weberweiher. Ein Problem war das nicht: Auf dem Rad benötigte er gerade mal die Hälfte der 20 zu absolvierenden Kilometer, um die stärkeren Schwimmer zu überholen und zum führenden Georg Weiler (SRL Triathlon Koblenz) aufzufahren. Später gesellte sich mit Marco Kather ein Teamkollege Knopps dazu, sodass ein Spitzentrio die Wechselzone am Staudter Sportplatz erreichte. "Nachdem die Lücke geschlossen war, habe ich auf dem Rad nichts mehr riskiert, sondern mich aufs Laufen verlassen", berichte Knopp hinterher. Eine kluge Entscheidung. Mit 16:15 Minuten lieferte er die überragende Laufzeit ab und feierte in 55:46 Minuten einen ungefährdeten Sieg.

    Hinter Knopp wurde verbissen um Platz zwei gekämpft, erst kurz vor der letzten Kurve fiel die Entscheidung. Der junge Marco Groth aus der Talentschmiede der RSG Montabaur, der noch bei den Junioren startet, behielt gegen den 13 Jahre älteren Georg Weiler die Nerven und wurde für seine clevere Renneinteilung belohnt. Groth lief nach 56:17 Minuten ins Ziel, der routinierte Weiler folgte sieben Sekunden später.

    Lange vom Gesamtsieg bei den Frauen träumen durfte eine weitere Nachwuchshoffnung der äußerst stark vertretenen RSG Montabaur - und das im wahrsten Sinne des Wortes vor der Haustüre. Die A-Jugendliche Lena Meuer kommt aus Staudt und war dementsprechend motiviert, ein tolles Rennen zu absolvieren. "Ich habe an jeder Ecke Freunde und Bekannte gesehen", freute sich die junge Lokalmatadorin. "Von jedem Streckenposten bin ich angefeuert worden." Meuer hat ihre Fans nicht enttäuscht. Nach 1:08:27 Stunden erreichte Lena Meuer das Ziel. Damit wurde sie 52. unter allen Teilnehmern und Zweite der Frauenwertung. Einzig Bianca Krah (TV Buschhütten), die in der vierten Startgruppe das Rennen aufgenommen hatte, war schneller unterwegs (1:07:25).

    Und Holger Keil? Auch der Schlussläufer der Staffel MGV 1 durfte noch auf die Strecke - und wurde mit lautem Applaus belohnt, als er zurück zum Staudter Sportplatz kam. Es waren sogar noch ein paar Obststückchen für ihn da.

    Von unserem Redakteur Marco Rosbach

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