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Rheinböllen gewinnt Freundschafts-Derby

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Einen Tick höher sprang Rheinböllens Philipp Steigerwald (schwarzes Trikot) in dieser Szene als André Kaspar – und der TuS war auch einen Tick besser als die Gäste und gewann das Derby verdient mit 2:1. 
Foto: B&P Schmitt
Einen Tick höher sprang Rheinböllens Philipp Steigerwald (schwarzes Trikot) in dieser Szene als André Kaspar – und der TuS war auch einen Tick besser als die Gäste und gewann das Derby verdient mit 2:1.
Foto: B&P Schmitt

Alles war angerichtet. Prima Wetter, tolle Atmosphäre, ein mit Spannung erwarteter Nachbarschaftsvergleich. Nur die Partie hielt bei weitem nicht das, was man sich im Vorfeld davon versprach. "Die erste Halbzeit war wie ein Freundschaftsspiel", fand TuS-Trainer Andreas Auler. Die Spieler kennen sich halt. Wie Frank Kasper, der lange für die SG Mörschbach die Schuhe schnürte, oder auf der anderen Seite Marcel Mähringer, der im Stadionheft an alter Wirkungsstätte begrüßt wurde.

Die erste Viertelstunde ging an die Gastgeber. Gekrönt mit dem 1:0 durch Alex Kuznecov (6.), der sein erstes Saisontor erzielte. In der Folgezeit gestaltete die SG "ALM" die Partie offener. Ein Freistoß von Daniel Hilgert-Walber klatschte an die Latte des von Daniel Schubert gehüteten Tores. Auf der Gegenseite kam Frank Kasper zu kurz und Oliver Reiner scheiterte mit einem Kopfball am glänzend reagierenden Michael Reuther.

Aufregende Momente im Strafraum wurden im zweiten Durchgang zur Mangelware. Viele hohe Bälle auf einem Kunstrasen, der für Flachpassspiel geeignet ist, ließen keinen Spielfluss aufkommen. Mit Ausnahme der 51. Minute. Christopher Rott versenkte per Direktabnahme eine Flanke zur 2:0-Führung. "Ein Tor ist immer eine Genugtuung, aber wichtig ist nicht, wer die Tore schießt, sondern wichtig ist immer die Mannschaft", übte sich der Mann mit dem Spitznamen "Bomber" in Understatement. Zehn Minuten nach der 2:0-Führung streifte ein Weitschuss von Rott noch die Oberkante der Latte. Aber nicht nur wegen dieser Aktionen avancierte Christopher Rott zum Spieler des Tages und durfte nach 80 Minuten bei seiner Auswechslung den verdienten Applaus in Empfang nehmen. "Die englischen Wochen strengen doch an. Daher war das Spiel auch auf eher niedrigem Niveau", bekannte er ehrlich.

Und was war mit der SG? "Da war kein Einsatz, keiner wollte den Ball haben", kritisierte Betreuer Peter Diel seine Argenthaler Mannschaft. Nur eine Szene erfreute die zahlreichen SG-Anhänger noch. In der 89. Minute lupfte Lars Silbernagel einen Freistoß in den Strafraum, den Andreas Schmäl zum 2:1-Anschlusstreffer nutzte. Für mehr reichte es in der knappen Zeit nicht mehr. "Der Sieg für Rheinböllen war verdient", gab Peter Diel unumwunden zu. Einig waren sich Diel und Andreas Auler in der Bewertung des Derbys. "Ein Derbysieg ist für uns nicht so wichtig", gaben sie im identischen Wortlaut zu Protokoll. Aber Rheinböllen durfte ihn dennoch feiern. Und steht mit 38 Punkten nur noch sieben Zähler hinter Argenthal.

Von unserem Mitarbeiter

Robert Mattern

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