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    Pfosten und Pies: Emmelshausen verschießt zwei Elfer beim 0:0 in Rheinböllen

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    Durcheinander im Rheinböllener Strafraum: Torwart Frank Pies (in Rot) versucht gegen Emmelshausens Daniel Reuter zu klären, seine Teamkameraden (von links) Iljaz Gubetini, Alex Kucnezov, Phillip Steigerwald und Christopher Rott sind ihm dabei keine große Hilfe. Das Derby endete 0:0.
Foto: B&P Schmitt
    Durcheinander im Rheinböllener Strafraum: Torwart Frank Pies (in Rot) versucht gegen Emmelshausens Daniel Reuter zu klären, seine Teamkameraden (von links) Iljaz Gubetini, Alex Kucnezov, Phillip Steigerwald und Christopher Rott sind ihm dabei keine große Hilfe. Das Derby endete 0:0.
    Foto: B&P Schmitt

    "Beim zweiten Elfer war ein Kontakt da, den kann man geben. Dass ich ihn gehalten habe, war reines Glück", übte sich der Torwart-Oldie Frank Pies in Understatement. Für diese Gelassenheit muss man eben 41 Jahre alt werden - oder Frank Pies heißen. In der Tat war es aber so, dass der TuS Rheinböllen in der letzten halben Stunde der Begegnung auf Reserve lief. Emmelshausen verpasste in dieser Phase den Sieg.

    Aber der Reihe nach: Es waren exakt 30 Sekunden gespielt, als Iljaz Gubetini ein Fehlpassgeschenk aus dem Emmelshausener Mittelfeld nicht annahm. Sein Heber verfehlte das Gästegehäuse. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften, mit einem leichten Chancenplus für den TSV. Daniel Reuter und Marcel Christ vergaben ihre Minigelegenheiten. Das Derby wurde intensiv, aber ohne große Höhepunkte absolviert.

    Das ging in der zweiten Halbzeit eine Viertelstunde so weiter. "Phasenweise haben wir gut gespielt", erkannte TuS-Trainer Peter Ritter. Diese Phase endete nach einer Stunde. Emmelshausen beherrschte nun den Gegner nach Belieben. Die zaghaften Konterversuche über "Ausleihstürmer" Tamer Alimci wurden durch Nils Bast mühelos unterbunden.

    Die unterschiedlichen Ansprüche der beiden Hunsrückvereine waren unverkennbar. Auf der einen Seite Rheinböllen mit dem Rücken zur Abstiegswand, auf der anderen Seite der Titelaspirant. "Wir haben guten Fußball gespielt und uns nicht dafür belohnt", war TSV-Coach Marco Pfeffer etwas enttäuscht nach dem Derby auf dem altehrwürdigen Kunstrasen.

    Da waren die Erinnerungen des turbulenten Finales erst 15 Minuten alt. Tobias Lukas, kurz zuvor eingewechselt, legte Jochen Volk im Strafraum. Folgerichtig gab es Elfmeter für Emmelshausen. Ufuk Kurt trat an und traf den linken Innenpfosten (75.). "Der war gar nicht als Schütze vorgesehen", staunte TSV-Abteilungsleiter Winfried Hawig. Die Möglichkeit, das Missgeschick zu korrigieren, hatte Marcel Christ zehn Minuten später. Pies hatte Daniel Reuter zu Fall gebracht. Erneut zeigte Schiedsrichter Marc Latsch auf den Punkt. Der zweitjüngste Spieler im TSV-Team übernahm die Verantwortung und scheiterte am ältesten Akteur auf dem Platz - Frank Pies. Pfeffer hatte dennoch nichts an seiner Mannschaft auszusetzen: "Wir stehen auf einem guten dritten Platz in der Bezirksliga." Ritter, der mit Rheinböllen andere Ziele verfolgt, sagte: "Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen. Danach erst recht."

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Mattern

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