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Nievern verschenkt Heimsieg

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Felix Walldorf (rechts) musste sich gestern durch einen Gegentreffer in vorletzter Minute mit der SG Nievern mit einem mageren Remis gegen Schlusslicht Neustadt-Fernthal begnügen. 
Foto: Tom Neumann
Felix Walldorf (rechts) musste sich gestern durch einen Gegentreffer in vorletzter Minute mit der SG Nievern mit einem mageren Remis gegen Schlusslicht Neustadt-Fernthal begnügen.
Foto: Tom Neumann

Dabei lief es zunächst so ganz nach dem Geschmack der SG-Sympathisanten unter den 120 Zuschauern: Bereits nach elf Minuten brachte Fabian Schupp die Gastgeber in Führung. Eine Führung, die jedoch nicht die erhoffte Sicherheit brachte. Vielmehr kamen die Gäste nach rund einer halben Stunde immer besser ins Spiel und auch zu Treffern.

Maximilian Stopperich besorgte für den Tabellenletzten den Ausgleich (31.), nur fünf Minuten später überwand Hakan Yacici SG-Keeper Dennis Preuschoff mit einem sehenswerten Linksschuss fast von der Außenlinie zur Führung der Gäste (36.).

Fernthals Trainer Joachim Weißenfels musste dennoch zur Pause reagieren, brachte Christian Greindl für den angeschlagenen Daniel Feldheiser. Es mag an diesem Wechsel gelegen haben, dass bei der DJK nun kurzzeitig die Ordnung völlig verloren ging. Ganz zur Freude der Gastgeber, die sich zunächst über den Ausgleich freuten. Den besorgte Gästespieler Jan Meurer per Kopf (49.), als er eine scharfe Hereingabe ins Toraus klären wollte. Drei Minuten später hob der aufgerückte Timo Hoffmeyer das Leder vom rechten Strafraumeck über den herauseilenden DJK-Keeper Tobias Buslei – Florian Panny musste das Leder aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken (51.).

"Diese wenigen Minuten Tiefschlaf haben uns um den Lohn gebracht", ärgerte sich Weißenfels. Denn danach entwickelte sich wie in der ersten Hälfte eine ausgeglichene Partie. Die beste Chance der Gastgeber vergab der eingewechselte Stefan Deusner nach einer Hereingabe Felix Waldorfs, Gästekeeper Buslei aber konnte den Flachschuss parieren.

Sieben Minuten vor dem Ende setzten die Gäste alles auf eine Karte, stellten defensiv auf eine Dreierkette um und brachten den A-Jugendlichen Jan Marius Feldheiser. Der rückte in die Abwehrkette, Innenverteidiger Florian Wirths dafür in die Spitze. Wickert beorderte den ebenfalls groß gewachsenen Florian Panny als "Aufpasser", doch eine Minute vor dem regulären Spielende konnte auch er den enteilten Wirths nicht stoppen. Dessen satter Schuss von der Strafraumkante prallte vom Innenpfosten zum 3:3 hinter die Torlinie (89.).

"Ich bin enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben", sagte Weißenfels. "Nievern war heute zu packen. Auch wenn der Ausgleich spät und damit ein wenig glücklich gefallen ist: ein Sieg war definitiv möglich." Das galt ohne Zweifel jedoch auch für die Gastgeber. "Wir haben uns wieder nicht belohnt", sagte Wickert. "Wir haben über weite Strecken aber nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir müssen jetzt in Westerburg gewinnen, sonst wird's schwer für uns." Tom Neumann

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