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    Hamms Trainer Hanas glaubt: Einer wird ausrutschen

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    Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem VfB Wissen (rechts Sebastian Girresser) und dem VfL Hamm (links Michael Trautmann) geht am Sonntag in die drittletzte Runde.
    Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem VfB Wissen (rechts Sebastian Girresser) und dem VfL Hamm (links Michael Trautmann) geht am Sonntag in die drittletzte Runde.
    Foto: cst-medien

    Während Wissen am Sonntag, 14.30 Uhr, die SG Alsdorf/Kirchen empfängt, steht für Hamm zeitgleich das Auswärtsspiel bei der SG Herschbach auf dem Programm, die neben Schlusslicht Alpenrod bereits als zweiter Absteiger feststeht. Eine vermeintlich leichte Aufgabe also, könnte man meinen. Doch auch das sieht Hanas etwas anders. "Gegen Alpenrod sind wir souverän mit der Situation umgegangen, der haushohe Favorit zu sein", sagt der VfL-Coach. "Aber diese Spiele können auch unangenehm sein."

    Insgesamt gab es aber nur wenige Dinge, die in der laufenden Runde unangenehm waren für den langjährigen Oberligisten. 17 Siegen stehen gerade einmal drei Unentschieden und drei Niederlagen gegenüber. 54 Punkte hat die Hanas-Elf geholt und dabei überragende 88 Tore erzielt. Lediglich die Zahl der Gegentreffer (37) ist Mittelmaß. Aber das Torverhältnis spielt in der Endabrechnung ohnehin keine Rolle, was Hamms Trainer bedauert. "Dann hätten wir die Sache jetzt schon komplett in eigener Hand", sagt er mit Blick auf das Tordifferenz des Spitzenduos (Hamm 51 - Wissen 31). "Da das nicht zählt, gilt es für uns, die eigenen Hausaufgaben ordentlich zu erledigen und die letzten drei Spiele zu gewinnen."

    Was die neue Runde angeht, lässt Hanas trotz der Aufstiegswahrscheinlichkeit von 50:50 Vernunft walten. "Wir werden nicht auf der Schiene der Vergangenheit fahren", betont er. "Aus der A-Jugend kommen einige gute Spieler hoch, da ist Potenzial." Ganz unabgängig von der Spielklasse werden die Hämmscher gute Akteure brauchen, denn mit Marcus Meyer, der Spielertrainer beim B-Ligisten Schönstein wird, verlässt der überragende Stürmer der Liga (23 Treffer) den VfL. Doch das ist Zukunftsmusik. Genau wie ein mögliches Entscheidungsspiel, an das Jens Hanas nicht glaubt. "Wenn es doch kommt, wird es für Fußballfans eine tolle Sache", sagt er.

    Der Blick auf die anderen Plätze

    VfB Niederdreisbach - SSV Weyerbusch (Sa., 16 Uhr). Weyerbusch hat die Schwächeperiode der SG Mündersbach nach der Winterpause genutzt und sich zur dritten Kraft hinter dem Spitzenduo gemausert. Diese Position wollen Slobodan Kresovic und Co. gewiss nicht mehr abgeben. Daher sind Punkte beim Tabellensechsten Pflicht.

    SG Meudt - TuS Honigsessen (Sa., 17 Uhr). Im vorentscheidenden Spiel um den sicheren elften Tabellenplatz wollen die Honigsessener nichts dem Zufall überlassen und setzten einen Fanbus ein (Abfahrt: 14.30 Uhr, Vereinslokal Demmer), um die bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten. Punktet der TuS im Unterwesterwald einfach, würde sich an der Konstellation im Tabellenkeller nichts ändern, bei einem Sieg hätte die Elf von Dirk Freudenberg vier Punkte Vorsprung.

    VfB Wissen - SG Alsdorf (Sa., 14.30 Uhr). Dem "halben Ausrutscher" vor eineinhalb Wochen im Nachholspiel in Niederroßbach (1:1) ließ Wissen am Wochenende ein knappes 1:0 in Niederfischbach folgen. Und auch die Alsdorfer und Kirchener werden kein Interesse daran haben, dem VfB im Titelrennen Geschenke zu machen, können sie doch - rein rechnerisch - noch auf den drittletzten Platz zurückfallen.

    SG Mündersbach/Roßbach - SV Niederfischbach (Sa., 14.30 Uhr). Die SG Mündersbach hat nach zuletzt zwei Siegen in Folge in die Erfolgsspur zurückgefunden und wird versuchen, sich den verlorenen dritten Platz durch einen Heimsieg gegen die "Adler" zurückzuholen.

    SG Alpenrod - SG Betzdorf II (So., 14.30 Uhr). Durch die Niederlagen der SG Meudt und des TuS Honigsessen in ihren Nachholspielen hat die Betzdorfer Reserve den Klassenverbleib endgültig sicher und dürfte sich ebenso wie die SG Mündersbach noch auf das Kreispokalfinale freuen.

    SG Wallmenroth - FC Niederroßbach (So., 14.30 Uhr). Gleiches wie für die SG Betzdorf II gilt nun auch für die Platzherren, die ebenso ein weiteres Jahr Zugehörigkeit im Oberhaus gebucht haben. hf/ros

    Von unserem Redakteur Marco Rosbach

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