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    Der TV Bodenheim muss dem direkten Wiederabstieg langsam in die Augen schauen

    Team des Trainerduos Herberg/Sven Schnell blamiert sich 22:33 gegen die HF Untere Saar.

    Der Bodenheimer Christian Zaufke steigt in dieser Situation zwar am höchsten, der TVB ließ sich aber gegen die MSG HF Untere Saar ziemlich unterbuttern und steigt nach Lage der Dinge wieder aus der Oberliga ab. 
Foto: Bellaire
    Der Bodenheimer Christian Zaufke steigt in dieser Situation zwar am höchsten, der TVB ließ sich aber gegen die MSG HF Untere Saar ziemlich unterbuttern und steigt nach Lage der Dinge wieder aus der Oberliga ab.
    Foto: Bellaire

    "Ein Spiegel der gesamten Saison" war für Kotrainer Sven Schnell dieses Heimspiel gegen einen Konkurrenten aus dem untersten Bereich der Tabelle der Handball-Oberliga der Männer. Das kann nichts Gutes heißen, wenn zuvor 18 von 22 Partien verloren gingen und es zuletzt acht Niederlagen in Serie hagelte. Und so verlor der TV Bodenheim auch gegen die MSG HF Untere Saar, obwohl Tabellennachbar, beim 22:33 (8:18) in einer ernüchternden Weise. Nicht einmal viel Hoffnung lässt sie, dass sich die Bodenheimer mit ordentlichen Auftritten in die Rheinhessenliga verabschieden werden.

    Lange ließen sich die Bodenheimer diesmal nicht Zeit um den Gästen die Vorentscheidung zu erlauben. Ab dem 1:1 lief erst einmal gar nichts mehr im Angriff des TVB, die Saarländer zogen auf 7:1 davon. Zwei Siebenmeter verwarfen die Bodenheimer in der Phase, trafen vier Mal den Pfosten und vergeigten drei Gegenstöße. "Da gingen die Köpfe schon runter", schildert Schnell die frühe Resignation im Team.

    Trotz Überzahl Treffer kassiert

    Trainer Markus Herberg probierte eine kurze Deckung gegen die Rückraumhalben der MSG aus, das zeigte durchaus eine gewisse Wirkung. In der zweiten Halbzeit näherte sich der TVB den Gästen immerhin noch einmal auf sechs Tore Differenz (40.). Aber dann wieder ganz typisch TVB: "Wir haben danach trotz Überzahl zwei Treffer kassiert." Die Körpersprache stimmte in dieser Phase, die Mannschaft bespielte die Gästeabwehr auch durchaus zielstrebig - aber trotzdem ließ sich in Sachen Spielstand nichts mehr bewegen.

    Nur damit sich die Situation nicht auf die Spiellaune der Mannschaft niederschlägt, verwies das Trainerteam bisher auf die theoretische Chance des Klassenverbleibs, die auch jetzt noch vorhanden ist. Aber wo soll der Leistungsschub für die vermutlich unabdingbaren sieben Siege aus den verbleibenden sieben Spielen kommen?

    Vier Spiele deutlich verloren

    "Inklusive dieser Partie gab es eigentlich nur drei Spiele, die wir sehr deutlich verloren haben, ansonsten gab es immer eine Siegmöglichkeit", hat Schnell zwar ein Argument bereit. Aber er will nicht behaupten, dass er daran wirklich glaubt. "Wir haben diesmal in den ersten Minuten die Abschlussqualität vermissen lassen, die man in der Klasse braucht, und das reicht dann eben nicht", sieht Schnell dem zweiten direkten Wiederabstieg fest in die Augen. gus

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