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Dem FC Karbach ist der Pokal nicht mehr egal

Rheinlandpokal, Achtelfinale – Am Mittwoch (20 Uhr) beginnt für den FC Karbach das Fußballjahr 2012 so richtig – und zwar mit dem Rheinlandpokalspiel beim FSV Trier-Tarforst. Im Duell der Rheinlandligisten geht es im Trierer Stadtteil um den Einzug ins Viertelfinale.

Klaus, wen stellen wir ins Tor? Diese Frage wird Karbachs Trainer Torsten Schmidt (rechts) im Vorfeld des Pokal-Achtelfinals beim FSV Trier-Tarforst mit seinem Torwarttrainer Klaus Ohnesorge erörtern. Die beiden Kandidaten lauten Florian Bauer und Lukas Schmitt. Vor dem Winter hatte Bauer die Nase vorne.
Foto: Verena Schmidt
Klaus, wen stellen wir ins Tor? Diese Frage wird Karbachs Trainer Torsten Schmidt (rechts) im Vorfeld des Pokal-Achtelfinals beim FSV Trier-Tarforst mit seinem Torwarttrainer Klaus Ohnesorge erörtern. Die beiden Kandidaten lauten Florian Bauer und Lukas Schmitt. Vor dem Winter hatte Bauer die Nase vorne.
Foto: Verena Schmidt

Rheinlandpokal, Achtelfinale – Am Mittwoch (20 Uhr) beginnt für den FC Karbach das Fußballjahr 2012 so richtig – und zwar mit dem Rheinlandpokalspiel beim FSV Trier-Tarforst. Im Duell der Rheinlandligisten geht es im Trierer Stadtteil um den Einzug ins Viertelfinale.

In der Meisterschaft gewann Karbach beide Spiele gegen den FSV mit 2:1. Auch im Pokal stehen die Vorzeichen auf einen Sieg der Vorderhunsrücker günstig.

Einzug ins Viertelfinale – so lautet das große Ziel von Torsten Schmidt und seinem FCK. In die Runde der letzten Acht im Verbandspokal sind bisher erst zwei Rhein-Hunsrücker Mannschaften vorgestoßen – der TSV Emmelshausen im Jahr 2005 (2:3 gegen Hamm) und im Jahr 2008 (2:3 bei TuS Koblenz II) sowie der TuS Argenthal anno 2000 (1:3 gegen Eintracht Trier). Noch nie ist ein Rhein-Hunsrücker Klub in das Halbfinale des mittlerweile 58 Jahre alten Wettbewerbs eingezogen. Erste Sieger im Jahr 1954 waren übrigens die SF Höhr-Grenzhausen.

Karbach kann Geschichte schreiben – und das will Torsten Schmidt unbedingt. "In den vergangenen Jahren war der Pokal mir egal", sagt der Trainer. "Da hatte die Liga mit Abstand höchste Priorität. In diesem Jahr sieht das anders aus." Der FC ist als Tabellenvierter in der Meisterschaft sorgenfrei, der Pokal wird zum Karbacher Objekt der Begierde.

Doch schon die Achtelfinal-Hürde Trier-Tarforst könnte den FCK zum Sturz bringen. Die Duelle mit dem FSV waren bisher immer hart umkämpft, in dieser Saison gewann Karbach beide Spiele knapp mit 2:1. "Einen Favorit gibt es nicht, vielleicht hat Tarforst durch das Heimspiel einen leichten Vorteil", meint Schmidt. Kurios: Auch in der dritten FC-Partie gegen Tarforst in dieser Saison wartet der FSV mit einem anderen Trainer auf. Stefan Fries hat das Team in der Winterpause von Heinz Toppmöller übernommen. Toppmöller saß beim 1:2 im Dezember in Karbach noch auf der Bank, beim 2:1-Erfolg des FCK im August in Trier hatte Dirk Fengler seinerzeit das Sagen.

An das Spiel wird Karbachs Kapitän Patrick Schmidt sicherlich noch denken, wenn er den Tarforster Kunstrasen betritt. Damals zog sich Schmidt dort mehrere Brüche im Gesicht zu. "Einen Gedanken wird Patrick an die Situation damals verschwenden, mehr aber nicht", glaubt sein Trainer. Schmidt wird in der Innenverteidigung spielen neben Andy Felgner – außen flankiert von Tim Puttkammer (links) und Maximilian Junk (rechts). Im zentralen Mittelfeld laufen Mirko Bernd und Chris Ströter auf, über die Flügel kommen Neuzugang Marc Thönnes (links) und Tobias Schinnen. Zentral offensiv ist Alex Singer gesetzt, vor ihm spielt als einziger Stürmer Aschur David.

In der Formation hat der FCK alle Testspiele bestritten. Nur die Frage nach der Nummer eins stellt sich Torsten Schmidt. Ob er Florian Bauer oder Lukas Schmitt den Vorzug gibt, wird kurz vor dem Spiel entschieden. Fehlen werden die Verletzten Sven Schindel, Andreas Oberreiter, David Eberhardt, Benjamin Reiner, Sanel Rahic und Jan Hammes. Oscar Feilberg, der beim 8:0 vor vier Tagen im Härtetest beim A-Klässler TuS Kirchberg ein 45-minütiges Comeback feierte, sitzt wohl genauso auf der Bank wie Neuzugang Kai Thönnes und die Reservespieler Maikel David und André Stoffel.

Mehr Optionen hat Schmidt nicht. Sein Team sieht er dennoch gerüstet: "Die Mannschaft ist gut eingespielt, jeder hat genügend Spielzeit bekommen in der Vorbereitung, auch weil wir aufgrund des kleinen Kaders nicht experimentieren konnten." Ins Team haben sich so überraschend der Zeller Neuzugang Marc Thönnes auf Linksaußen und Aschur David im Angriff gespielt. "Marc hat sich nahtlos in unser System eingefunden. Bei Aschur sieht man, dass er voll trainieren kann, so viel wie wohl noch nie in seinem Leben. Er ist derzeit bärenstark." David spielte vor dem Winter nur in der B-Klasse-Reserve (zwölf Tore) und zählt nun wieder fest zum Personal. bon

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