Archivierter Artikel vom 21.12.2011, 12:39 Uhr

Bittergetränke als Medizin gegen Malaria

1638 konnte die Gattin des Vizekönigs der spanischen Kolonien mit einem Sud aus Rindenpulver, dem später bekannten Chinin, von der Malaria geheilt werden. Apotheker nutzten dieses Wissen und entwickelten Rezepturen zur Vorbeugung der Krankheit. Gemischt mit Mineralwasser und Zucker wurde bald auch die britische Kolonialarmee mit chininhaltigen Getränken versorgt. Um dabei auch eine kräftigende, belebende Wirkung zu erzielen, wurde empfohlen, die Getränke regelmäßig zu trinken.

1638 konnte die Gattin des Vizekönigs der spanischen Kolonien mit einem Sud aus Rindenpulver, dem später bekannten Chinin, von der Malaria geheilt werden. Apotheker nutzten dieses Wissen und entwickelten Rezepturen zur Vorbeugung der Krankheit. Gemischt mit Mineralwasser und Zucker wurde bald auch die britische Kolonialarmee mit chininhaltigen Getränken versorgt. Um dabei auch eine kräftigende, belebende Wirkung zu erzielen, wurde empfohlen, die Getränke regelmäßig zu trinken.

Heute als Bitter Lemon bekannt, wurde das ursprünglichste aller chininhaltigen Getränke, mit Zitronensaft gemischt. Vitamin C und Chinin waren der ideale Schutz gegen viele Krankheiten. 1865 führte die Firma Haindl's in Offenbach die Getränke in Deutschland ein. Bitter Lemon, gemischt oder auch pur, ist noch heute ein ebenso erfrischender wie belebender Genuss mit steigender Nachfrage.

tar