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    Bären brauchen nur noch einen Punkt zum Aufstieg

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    Foto: Jörg Niebergall

    Der EHC brauchte rund sieben Minuten, um in Netphen ins Spiel zu kommen. Bis dahin hatten die Siegerländer die beste Chance der Partie durch den Ex-Neuwieder Patrick Morys, der aber an Keeper Alexander Neurath scheiterte. Bärentrainer Bernd Arnold hatte Neurath zwischen die Pfosten gestellt und Tim Kühlem geschont.

    In Überzahl eröffnete der Pole Slawomir Kiedewicz den Torreigen für die Gäste, traf nach acht Minuten zum 1:0. Nur wenige Sekunden später, auf der Stadionuhr lief Spielminute neun, legte Marc Blumenhofen den zweiten Treffer nach. Die rund 150 Zuschauer, davon die Hälfte aus Neuwied, sahen fortan das erwartet einseitige Spiel. Christian Czaika in Überzahl (16.), Florian Lüsch (18.) und Jörg Noack (19.) schraubten das Ergebnis noch im erste Drittel auf 5:0 in die Höhe.

    Die Deichstädter, erneut in Bestbesetzung angetreten, ließen im zweiten Abschnitt einige Torchancen der dezimierten Siegerländer zu - die Gastgeber traten mit lediglich zehn Feldspielern und zwei Torhütern an. Schon in Minute 23 und 25 hatte Netphen gute Torchancen, scheiterte aber jeweils an Alexander Neurath. In der 33. Minute jedoch war auch er beim Kontor von Michael Kousek machtlos - der Stürmer der Gastgeber traf zum 1:6. Den Spielverlauf stellte er mit diesem Treffer aber nicht auf den Kopf, weil zuvor Slawomir Kiedewicz auf 6:0 erhöht hatte (26.) und Willi Hamann eine Minute nach dem Anschlusstreffer Tor Nummer sieben für den EHC nachlegte (34.).

    Im letzten Drittel wurde es dann ein munteres Scheibenschießen auf beiden Seiten. Die drei Treffer für die Gastgeber markierten erneut Kousek (43., 59.) und Rene Kutzner (49.). Auf der Gegenseite machte Neuwied das Ergebnis am Ende deutlich zweistellig: Marc Blumenhofen (41.), Alexander Bill (42.), Jens Hergt (48.), Andrew Stevenson (48.), Florian Lüsch (49.), Stephan Petry (50.), Slawomir Kiedewicz (51.) und Florian Lüsch (58.) schraubten das Ergebnis noch auf 15:4 in die Höhe.

    "Es ist verständlich, wenn man nicht gefordert wird, dass man es defensiv etwas lockerer angehen lässt", sagte ein zufriedener Bernd Arnold. "Am Sonntag gegen Essen werden wir defensiv wieder besser stehen." In diesem Spiel gegen die Moskitos dürfte die Bärenhöhle erneut zum Hexenkessel werden - gut möglich, dass die Fans den EHC in die Oberliga brüllen. tn/han

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