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Zweite Bundesliga

ASC-Frauen: Bedingungsloser Einsatz über 40 Minuten

Alexander Schoch will eine Reaktion sehen. Wenn die Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz am Samstagabend (Beginn: 20 Uhr) den ASV Moabit Berlin im Theresianum empfangen fordert der Mainzer Coach von seinen Leuten bedingungslosen Einsatz.

Defensiv sicher stehen und dann schnörkellos nach vorne: Die Basketballerinnen des ASC Mainz mit Spielmacherin Katharina Schnitzler (rechts) peilen gegen Aufsteiger ASV Berlin den siebten Saisonsieg an.
Defensiv sicher stehen und dann schnörkellos nach vorne: Die Basketballerinnen des ASC Mainz mit Spielmacherin Katharina Schnitzler (rechts) peilen gegen Aufsteiger ASV Berlin den siebten Saisonsieg an.
Foto: Bernd Eßling

Zweite Bundesliga – Alexander Schoch will eine Reaktion sehen. Wenn die Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz am Samstagabend (Beginn: 20 Uhr) den ASV Moabit Berlin im Theresianum empfangen fordert der Mainzer Coach von seinen Leuten bedingungslosen Einsatz.

"Ich erwarte eine außergewöhnliche Leistung meiner Mannschaft." Weniger eine optisch ansprechende wie Schoch betont, "aber ich will Herz sehen und die Bereitschaft, sich nach jedem Ball zu schmeißen".

Auslöser für diese Ansage war die jüngste 20-Punkte-Niederlage der ASC-Frauen beim Tabellenzehnten TG Neuss. Diese hohe Pleite hat Schoch und seine Mannschaft bei dem Vorhaben zurückgeworfen, unmissverständlich klar zu machen, dass die Mannschaft mehr kann als sie über weite Strecken in dieser Saison abgerufen hat. Schoch: "Dieses Spiel hat gezeigt, was passiert, wenn man mit 70 Prozent Einsatz hochwertige Arbeit abliefern will." Genau dieses Missverhältnis will der ASC- Coach nicht mehr sehen.

Einfache Fastbreakpunkte

Schon alleine, weil die Partie in Neuss auch fürs Selbstvertrauen seiner Spielerinnen ungut gewesen sei. Gegen Aufsteiger Moabit Berlin wollen sich die Gastgeberinnen nun wieder etwas Sicherheit zurückholen. "Wir müssen offensiv wieder unseren Rhythmus finden und das geht am besten über einfache Fastbreakpunkte."

Schoch, der gegen den aktuellen Tabellenneunten mit kompletten Kader antritt, will schnellen, schnörkellosen Basketball sehen. Grundlage bleibt eine starke Defensive. Inklusive einer Überlegenheit beim defensiven Rebound, ohne die ein Basketballspiel für den Mainzer Frauentrainer kein Basketballspiel ist.

"Wir müssen im Kollektiv aggressiv verteidigen", betont Schoch. "Wir müssen den Gegner beim Schuss aus der bevorzugten Position rausdrängen." Oder noch besser: Die spielbestimmenden ASV-Akteure sollen erst gar nicht zum Abschluss kommen. Drei Flügelspielerinnen punkten bei Moabit im Schnitt zweistellig: Jessica Seyler (17), Noémie Rouault (15) und Daniela Vogel (14). Im Hinspiel mussten sich die Mainzerinnen 71:81 geschlagen geben.

Jetzt wollen die ASC-Frauen den weit gereisten Gästen ("Die Anreise ist körperlich extrem ungünstig für die Berlinerinnen") von der ersten Sekunde an unmissverständlich klar machen, dass es in Mainz am Samstag nix zu holen gibt. Schoch: "Wir müssen 40 Minuten lang bedingungslos um jeden Ball kämpfen. Egal, in welcher Rotation."

Katja Puscher

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