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Überragender Etienne Kecskemeti führt den VfL Bad Ems zum wichtigen 3:1-Heimsieg gegen die SG Hundsangen/Obererbach

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Während Kay Jockel (links) gestern Abend seinen VfL Bad Ems auf die Siegerstraße brachte, hatte der zwischenzeitliche Ausgleich Leutrimm Husajs (rechts) am Ende nur statistischen Wert.
Foto: Tom Neumann
Während Kay Jockel (links) gestern Abend seinen VfL Bad Ems auf die Siegerstraße brachte, hatte der zwischenzeitliche Ausgleich Leutrimm Husajs (rechts) am Ende nur statistischen Wert.
Foto: Tom Neumann

Wegen eines Missverständnisses musste die Partie auf dem kleinen Kunstrasenplatz ausgetragen werden, der am Morgen noch frisch gemähte Rasen in der Silberau konnte sich also ein wenig erholen. In den ersten 45 Minuten tat sich recht wenig vor den beiden Gehäusen. Die beiden Keeper, Bastian Staudt (VfL) und Tobias Kesseler (SG), waren vorwiegend damit beschäftigt, die ins Aus gerutschten Bälle wieder ins Spiel zu bringen.

Sehenswert waren aber die beiden Treffer, die den wenigen Zuschauern geboten wurden. Vor der VfL-Führung erlief der schnelle Etienne Kecskemeti einen langen Ball, bediente den mitgelaufenen Elia Brustolon, der die Kugel aus elf Metern flach in die rechte Ecke schob (15.). Ein besonderes technisches Kabinettstückchen gelang dann auf der Gegenseite Leutrimm Husaj, der nach einem Querpass das Spielgerät kurz annahm und es dann mit einem strammen Vollspannschuss ins lange Eck knallte (42.).

"Unser Spiel ist mit den vielen Fehlpässen viel zu unruhig", war SG-Trainer Ralf Hannappel beim Gang in die Kabine nicht zufrieden mit seinem Team. Und was ihm seine Schützlinge direkt nach Wiederbeginn boten, ließ die Laune des Übungsleiters nicht besser werden. Nachdem Renard Remschel nach Kecskemetis Zuspiel den Ball freistehend verballert hatte (48.), lupfte Kay Jockel einen genau getimten Diagonalpass Kecskemetis gefühlvoll über den herausstürzenden Kesseler in die Maschen (53.). Nur wenig später überraschte Kecskemeti den Hundsangener Torwart mit einem Freistoß aus der Distanz – 3:1 (57.).

Die Westerwälder mühten sich in der Schlussphase zwar redlich, den klaren Rückstand noch aufzuholen, doch außer einem Kopfball Stefan Sprengers, der Bastian Staudts Kasten knapp verfehlte, sprang nichts Nennenswertes für die Kombinierten von der Landesgrenze heraus.

"Wir haben verdient verloren, da wir defensiv keine Stabilität haben, vorne zu ungefährlich sind und es im Mittelfeld am nötigen Zweikampfverhalten vermissen lassen", brachte es der enttäuschte Ralf Hannappel hinterher auf den Punkt. Sein Kollege Frank Wendland hingegen hatte allen Grund, mit seinen engagierten Kickern zufrieden zu sein. "Es gibt heute Abend keine zwei Meinungen darüber, dass wir verdient gewonnen haben. Wir haben Leidenschaft, Mut und Willen gezeigt. Wer im gesamten Spiel nur eine Chance des Gegners zulässt, der hat fast alles richtig gemacht."

Bad Ems: B. Staudt – K. Ludwig, Emeka, Zöller, Kecskemeti – Imgrund, M. Staudt, Krohmann (88. Loch), Remschel (82. Uguz) – K. Jockel (70. Wagner), Brustolon.

Hundsangen/Obererbach: Kesseler – Sprenger, Loch, Husaj, Lüpke – Reusch (67. D. Hannappel), Herzmann (60. T. Steinebach), F. Steinebach, Bartsch – Fein (64. Melbaum), J. Hannappel.

Schiedsrichter: Dirk Huster (Kasdorf) – Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 Elia Brustolon (15.), 1:1 Leutrimm Husaj (42.), 2:1 Kay Jockel (53.), 3:1 Etienne Kecskemeti (57.).

Von unserem Mitarbeiter

Tom Neumann

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