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    Neuwied/OffenburgVC Neuwied und VC Offenburg sind heiß aufs Saisonfinale

    Schon vor dem ersten Aufschlag des Volleyballspiels zwischen dem VC Neuwied und dem VC Offenburg am Samstagabend in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied (Spielbeginn: 19.30 Uhr) ist klar: Das wird zum Saisonabschluss für die Deichstadtvolleys kein Heimspiel wie die zuvor bisher elf in der 2. Bundesliga Süd der Frauen.

    Im Hinspiel am 12. Dezember 2015 verfolgten 512 Zuschauer in Offenburg die Neuwieder 0:3-Niederlage gegen den Tabellenführer. In dieser Szene blocken Livia Krucovska (von links) und Lena Maasewerd einen Schmetterschlag von Offenburgs Sophie Schellenberger. Am Samstag wird erneut eine große Kulisse erwartet. Foto: Daniel Hengst
    Im Hinspiel am 12. Dezember 2015 verfolgten 512 Zuschauer in Offenburg die Neuwieder 0:3-Niederlage gegen den Tabellenführer. In dieser Szene blocken Livia Krucovska (von links) und Lena Maasewerd einen Schmetterschlag von Offenburgs Sophie Schellenberger. Am Samstag wird erneut eine große Kulisse erwartet.
    Foto: Daniel Hengst

    Beide Mannschaften sind heiß aufs Finale: Der Aufsteiger aus Neuwied hat sich schon vor dem letzten Spieltag sensationell den dritten Platz in der Saisonendabrechnung gesichert. Noch weitaus beeindruckender ist allerdings die Entwicklung beim VC Offenburg, einem reinen Volleyballverein. 2009 stieg der VCO in die 2. Bundesliga Süd auf. Sechs Jahre lang kämpften die Offenburgerinnen einzig um den Klassenverbleib. Nach den Plätzen zehn, neun, acht, zehn, acht und acht katapultierten sie sich in dieser Saison völlig überraschend an die Spitze. Mit einem Sieg in Neuwied können sie jetzt Meister werden.

    "Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass es am letzten Spieltag für Offenburg und Neuwied diese Konstellation gibt, hätte ich erst mal laut gelacht. Das wäre eine super Sache, eine coole Aktion", sagt Tanja Scheuer. Sie ist die Trainerin des Spitzenreiters aus der Kreisstadt Offenburg des Ortenaukreises in Baden-Württemberg. Was sie aber schon vor dem Saisonbeginn bei ihrem Team ahnte: "Ich bin ein sehr sensibler Mensch. Dass meine Mannschaft einen sehr starken Charakter und große mentale Stärke hat, habe ich schon in der Vorbereitung gespürt."

    Gespür hat Tanja Scheuers Verein nach ihrer Meinung auch bei der Entscheidung, dass der Aufstieg in die 1. Bundesliga (noch) kein Thema sein kann. "Wir bezeichnen uns selbst als professionell geführter Familienverein. Mein Schwiegervater ist der Präsident, mein Mann der Teammanager. Viele Entscheidungen werden bei uns auch schon mal am Mittagstisch getroffen. Nachdem wir sechs Jahre lang gegen den Abstieg gespielt haben, war für uns schon im November klar, in diesem Jahr nicht an der Vorlizenzierung teilzunehmen. Wir sind ein grundsolider Verein, der sich Schritt für Schritt entwickelt", erklärt die Trainerin. Sportlich wie finanziell, aber auch organisatorisch liegen Welten zwischen der 1. und der 2. Bundesliga im Frauen-Volleyball.

    Auf den gastgebenden Verein kommt aller Wahrscheinlichkeit nach zum Saisonabschluss eine bisher nicht bekannte Herausforderung zu. Die Halle dürfte am Samstagabend proppenvoll werden. Schon am Mittwochmorgen meldete der Offenburger Verein auf seiner Internetseite: "Der Fanbus nach Neuwied ist voll. Leider sind keine Anmeldungen mehr möglich." Und die VCO-Trainerin wusste zudem zu berichten: "Es wird sehr voll werden. Der volle Bus ist nicht alles. Ich weiß von vielen, die privat mit dem Auto nach Neuwied fahren werden. Ich hoffe, Neuwied ist darauf vorbereitet."

    Auch viele frühere Volleyball-Weggefährten werden sich beim Spiel in Neuwied treffen. Tanja Scheuer ist eine "Meeenzerin", wie sie am Telefon mit Stolz verlauten lässt. "Ich komme am Samstag fast in meine alte Heimat zurück. Auf Facebook haben sich schon einige Volleyball-Bekannte bei mir gemeldet, dass sie sich das Spiel auch ansehen wollen."

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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