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Neuwied

Deichstadtvolleys wollen in die Spur zurückfinden

Milan Kocian will Erfurt möglichst schnell vergessen. Der slowakische Trainer der Volleyballerinnen vom VC Neuwied meint vor dem Heimspiel seiner Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd der Frauen gegen die TG Bad Soden (Samstag, ab 19 Uhr, Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied) jedoch nur das enttäuschende Ergebnis des jüngsten Auswärtsspiels des VCN beim Tabellenzweiten in Thüringen (0:3). Mit der Leistung seiner Schützlinge war er trotz der Niederlage am vergangenen Samstag zufrieden.

Auszeit für den VC Neuwied: Trainer Milan Kocian stellt seine Spielerinnen neu auf den Gegner ein. Foto: Jörg Niebergall
Auszeit für den VC Neuwied: Trainer Milan Kocian stellt seine Spielerinnen neu auf den Gegner ein.
Foto: Jörg Niebergall

Jetzt sind die Voraussetzungen wieder anders: Es geht zurück in die eigene Halle, und da ist der Aufsteiger nach sechs Begegnungen immer noch ungeschlagen. Zudem sieht die personelle Situation bei den Deichstadtvolleys gegenüber der Vorwoche, als der VCN mit nur acht Spielerinnen und ohne Libera zum Topspiel in Erfurt antreten musste, nun ungleich besser aus. Die Mittelblockerin Lea Neumann, die Libera Svenja Häger und eventuell auch die Kapitänin Laura Hammes kehren in den Kader zurück.

"Wir haben eine Serie zu verteidigen, wollen in die Spur zurückfinden und oben dranbleiben und außerdem unseren Zuschauern eine bessere Leistung zeigen als im letzten Heimspiel gegen Stuttgart II", sagt der Coach. "Ich bin positiv eingestellt, dass uns das auch gelingen wird." Soll gegen Bad Soden der siebte Heimerfolg gelingen, dann müssen die Neuwiederinnen allerdings die Zahl ihrer eigenen Fehler gegenüber dem Stuttgart-Spiel (3:1) deutlich reduzieren. Die Qualität der Aufschläge beim VC Neuwied ist grundsätzlich sehr gut. Doch die Spielerinnen schlagen ihre gefährlichen Angaben oft (noch) nicht konstant genug übers Netz ins gegnerische Feld.

Der Gegner aus Bad Soden hat zuletzt sein Heimspiel gegen Stuttgart II hauchdünn um zwei Bälle mit 3:2 (25:22, 23:25, 25:20, 19:25, 19:17) gewonnen und sich damit in der Tabelle ein Stück weit vom zwölften Platz, der am Saisonende den Abstieg bedeuten würde, nach oben abgesetzt. Bad Soden ist im Übrigen die Mannschaft der 2. Bundesliga Süd, die im bisherigen Saisonverlauf am häufigsten über fünf Sätze gehen musste. Sechs Mal in 16 Spielen entschied der Tiebreak. Die Bilanz hierbei ist ausgeglichen, drei Heimniederlagen gegen Offenburg, Neuwied und Lohhof mit diesem Resultat stehen drei Siege gegen München, Holz und Stuttgart II – alle ebenfalls in eigener Halle – gegenüber.

Im Hinspiel gegen Kocians Mannschaft hatten die Hessinnen schon mit 2:0 Sätzen (25:23, 25:15) geführt, mussten sich den kampfstarken Neuwiederinnen aber doch noch mit 2:3 geschlagen geben (19:25, 11:25, 11:15).

Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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