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    Waldgirmes

    Dritte Liga: In der Not coacht Trainer Deurer eben per Telefon – LAF Sinzig ziehen sich beim 0:3 in Waldgirmes ordentlich aus der Affäre

    Viel ausgerechnet hatten sich die Drittliga-Volleyballer der LAF Sinzig fürs Auswärtsspiel beim TV Waldgirmes ohnehin nicht. Schon im Hinspiel hatte es gegen die Hessen eine deutliche 0:3-Niederlage gesetzt. Am Ergebnis änderte sich auch dieses Mal nichts, allerdings fiel die Niederlage beim Tabellendritten deutlich knapper aus als erwartet. Ohne den grippegeschwächten Trainer Gilbert Deurer verloren die Sinziger 23:25, 16:25 und 22:25.

    Vertreten wurde Deurer am Spielfeldrand von Routinier und Mittelblocker Artur Wotzke. "Die ersten beiden Sätze waren schon deutlicher, als die Endstände es aussagen", meinte Kapitän Matthias Michno nach dem Spiel. Und: "Im dritten Satz haben wir unser Angriffsspiel umgestellt und deutlich besser gespielt."

    Zwei bis drei Punkte lagen die Volleyballer der LAF bis zum 20:20-Ausgleich in Führung. Letztlich sorgten zwei Asse und drei überraschende Angriffe durch das Zentrum für den dritten Satzerfolg der bärenstarken Gastgeber. Coach Deurer fieberte bei heißem Tee vor dem Livestream am Computer mit. Nach dem ersten Satz wurde er in der zehnminütigen Auszeit sogar telefonisch kontaktiert.

    Ruckelnder Livestream

    "Matthias Michno rief mich an. Viele Tipps konnte ich ihm aber nicht geben. Der Stream ruckelte sehr, zudem war alles sehr hektisch", berichtete Deurer. Trotzdem konnte er erkennen, dass das Zusammenspiel zwischen Zuspieler Michno und den beiden Diagonalspielern Thomas Schäfer und Patrick Hehmann wieder deutlich besser funktionierte als zuletzt. Auch die Annahme des Aufsteigers war deutlich verbessert. "Letztlich war der Gegner einfach konstanter. Nur im dritten Satz konnten wir unser Spiel aufziehen", erklärte Michno. Und: "Man darf nicht vergessen, dass wir gegen den mit Abstand besten Block der Liga gespielt haben." Während der TV Waldgirmes sogar noch eine kleine Chance auf den Titelgewinn in der Dritten Liga Süd hat, geht es für die LAF Sinzig nach wie vor nur um den Klassenverbleib. Drei Spieltage vor Saisonende hat das Team von Gilbert Deurer fünf Punkte Vorsprung auf den drittletzten Rang, auf dem es - je nach Stand in den oberen Ligen - am Ende ungemütlich werden könnte.

    Konkurrent holt drei Punkte auf

    Diesen Platz hat derzeit ausgerechnet der kommende Gegner inne, der VfB Friedrichshafen II. Der hat am Samstag mit dem 3:1 zu Hause gegen Schlusslicht USC Konstanz drei Punkte gutgemacht und kommt nun am nächsten Samstag um 20 Uhr in die Rhein-Ahr-Sporthalle. "Wenn wir dieses Spiel gewinnen, dürfte uns der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen sein", meint Deurer: "Unsere Ausgangsposition ist günstig, wir können den Vorsprung wieder auf acht Punkte ausbauen."

    Doch die LAF Sinzig sind gewarnt, denn die Bundesligareserve aus Friedrichshafen hat die letzten beiden Spiele gewonnen und setzte sich auch im Hinspiel mit 3:2 gegen Sinzig durch. Außerdem könnten auch in Sinzig am Wochenende zwei "Volleyball-Legenden" auf der Seite des Gegners stehen. Denn zuletzt wurde der VfB II von den beiden ehemaligen deutschen Nationalspielern Burkhard Sude ("Mr. Volleyball") und Max Günthör verstärkt. Michno: "Wir hoffen, dass sie von der langen Anreise abgeschreckt werden. Aber im Endeffekt ist es auch egal, wir wollen die Partie unbedingt gewinnen. Denn wir haben noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel zeigten wir unsere schlechteste Saisonleistung." Julian Turek

    LAF Sinzig: Mat. Michno, Schäfer, Hehmann, Durchholz, Moor, Woztke, Skok, Hinsche, Man. Michno, Comes.

    LAF Sinzig
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