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    Grenzau

    Spiel in Bremen birgt Chance und Gefahr

    Am 14. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga steht der TTC Zugbrücke Grenzau vor einer richtungsweisenden Partie. Denn die Begegnung beim Tabellenfünften Werder Bremen am Samstag, 18 Uhr, birgt sowohl eine große Chance als auch eine Gefahr in sich. "Wenn wir dieses Spiel gewinnen, dann haben wir einen riesigen Schritt in Richtung Play-off-Runde gemacht", weiß TTC-Präsident Manfred Gstettner. "Wenn wir aber verlieren, dann gerät unser Play-off-Platz noch mal ins Wackeln."

    Bremens Spitzenspieler Bastian Steger (Foto) weist in der Bundesliga derzeit eine 14:8-Bilanz auf. Gegen Grenzaus Andrej Gacina (16:8) gab es für Steger in dieser Saison eine 1:3-Niederlage und einen 3:1-Sieg.  Foto: Wolfgang Heil
    Bremens Spitzenspieler Bastian Steger (Foto) weist in der Bundesliga derzeit eine 14:8-Bilanz auf. Gegen Grenzaus Andrej Gacina (16:8) gab es für Steger in dieser Saison eine 1:3-Niederlage und einen 3:1-Sieg.
    Foto: Wolfgang Heil

    Sechs oder zwei Punkte Vorsprung?

    Die Grenzauer (18:8 Punkte) könnten neben Fulda (20:8) zum großen Gewinner des Spieltages avancieren. Denn der Rangvierte TTF Ochsenhausen (16:12) hat am Mittwochabend mit 2:3 gegen die Hessen verloren, der Tabellensechste 1. FC Saarbrücken (14:12) erwartet den verlustpunktfreien Spitzenreiter Borussia Düsseldorf. Wenn Andrej Gacina und Co. in der neuen Werder-Halle die Bremer (14:12) besiegen, dann könnten die Grenzauer vier Spieltage vor dem Rundenende sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften haben - oder eventuell nur zwei bei einer Niederlage.

    "Die Chancen stehen 50:50, das Spiel ist völlig offen", erwartet Manfred Gstettner einen ähnlichen Krimi wie beim Grenzauer 3:2-Erfolg im Hinrundenspiel in der Zugbrückenhalle. Im September lagen die Brexbachtaler bereits mit 1:2 hinten, wendeten das Blatt allerdings noch dank eines überragenden Andrej Gacina. Der Kroate zeigte eine seiner besten Saisonleistungen und bezwang sowohl Bremens Adrian Crisan als auch den deutschen Nationalspieler Bastian Steger jeweils recht glatt in vier Sätzen. Masaki Yoshida steuerte gegen Adrian Crisan den dritten Punkt bei. Just diese beiden Spieler fehlten im Dezember in Fulda, als Grenzau und Bremen im Viertelfinale des deutschen Pokalwettbewerbs erneut aufeinandertrafen, wobei die Norddeutschen diesmal mit 3:1 als Sieger vom Tisch gingen. Bastian Steger gelang gegen Gacina mit einem 3:1-Erfolg die Revanche für die in Grenzau erlittene Niederlage.

    "Bastian Steger und auch Constantin Cioti sind derzeit in einer Superform, Adrian Crisan weniger", schätzt Gstettner die aktuelle Spielstärke des Bremer Trios ein.

    Die Gastgeber haben zwar den Heimvorteil auf ihrer Seite, stehen aber am Samstag noch stärker unter Erfolgsdruck als die Grenzauer. "Sie wollen ja auch noch in die Play-off-Runde der besten Vier, und dazu brauchen sie gegen uns unbedingt einen Sieg", erwartet Manfred Gstettner einen hungrigen Gegner.

    Den Aufwärtstrend fortsetzen

    Er hofft, dass das Grenzauer Team den beim 3:1-Sieg in Bergneustadt angedeuteten Aufwärtstrend fortsetzen und sich wieder der Hinrundenform nähern wird. "Die Leistung in Bergneustadt war noch nicht optimal, aber der Sieg hat uns gut getan", betonte auch Grenzaus Trainer Tomas Pavelka nach dem ersten Rückrundenerfolg im Bergischen Land.

    Viel wird auch in Bremen wieder von den beiden jungen Spielern im Grenzauer Team abhängen. Der 20-jährige Masaki Yoshida hat die Nachwehen seiner Japan-Reise mit Jetlag und Fieber inzwischen komplett überwunden. Zudem hoffen die Grenzauer, dass beim 22-jährigen Riesentalent Jonathan Groth nach seinen jüngsten Niederlagen der Knoten platzt. In der Hinrunde hatte der Däne gegen Constantin Cioti in vier Sätzen verloren - vielleicht kann Groth ja in Bremen einen wertvollen Punkt holen. Er würde die Siegchancen in diesem wichtigen Spiel wesentlich erhöhen.

    Von unserem Redakteur

    Christoph Gerhards

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