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    Handball: Koblenz/Weibern bietet dem THC lange Zeit Paroli

    Die Handballerinnen der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben den haushohen Favoriten zwar nicht zu Fall gebracht, bei der 21:30 (9:13)-Heimniederlage gegen den Thüringer HC konnte die Mannschaft von Trainerin Ildikó Barna aber erneut unter Beweis stellen, dass sie für Spitzenteams der Bundesliga inzwischen weitaus mehr als ein reiner Sparringspartner ist. Es war vor 873 Zuschauern in der Sporthalle auf dem Oberwerth (Conlog-Arena) über weite Strecken sogar ein Duell nahezu auf Augenhöhe, erst in den letzten Minuten vor der Pause konnte sich der Champions-League-Teilnehmer ein wenig absetzen. Die Vulkan-Ladies kamen 20 Minuten vor Spielende noch einmal zum Ausgleich (16:16), am Ende konnte sich der Thüringer HC dann aber doch einen komfortablen Vorsprung herausspielen.

    Mit einer Thüringer Doppelbewachung bekommt es Hildur Thorgeirsdóttir in dieser Szene zu tun.
    Mit einer Thüringer Doppelbewachung bekommt es Hildur Thorgeirsdóttir in dieser Szene zu tun.
    Foto: Andreas Walz

    Ihre ganze Kraft hat Anna-Maria Jaszczuk (Nummer 85) in diesen Wurf gelegt. Die Vulkan-Ladies traten gegen den Thüringer HC selbstbewusst auf und konnten das Duell mit dem haushohen Favoriten sogar lange Zeit offen gestalten.  Fotos: Andreas Walz
    Ihre ganze Kraft hat Anna-Maria Jaszczuk (Nummer 85) in diesen Wurf gelegt. Die Vulkan-Ladies traten gegen den Thüringer HC selbstbewusst auf und konnten das Duell mit dem haushohen Favoriten sogar lange Zeit offen gestalten. Fotos: Andreas Walz
    Foto: Andreas Walz

    Der Thüringer Meistercoach Herbert Müller war von den Vulkan-Ladies jedenfalls beeindruckt: "Man sieht eine ganz klare Entwicklung dieser Mannschaft. Wir mussten über das gesamte Spiel das Tempo mitgehen, wir durften nie nachlassen."

    Für die erfolgsverwöhnten Gäste dürfte es zu Beginn der Partie ein ungewohntes Gefühl gewesen sein. Schnell waren die Vulkan-Ladies im Duell mit dem Titelverteidiger durch Treffer von Svenja Huber und Caroline Thomas mit 2:0 in Führung gegangen, erst nach etwas mehr als sechs Minuten gelang dem Thüringer HC durch Neuzugang Franziska Mietzner gegen die sehr aufmerksame Defensive der Vulkan-Ladies der erste Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2. Und als Prudence Kinlend für die Vulkan-Ladies nach knapp zwölf Minuten zum 3:3 traf, hatte THC-Coach Herbert Müller zunächst einmal genug von seinem Starensemble gesehen, er nahm die erste Auszeit des Abends.

    Die Vulkan-Ladies ließen sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen, Kinlend markierte nach 14 Minuten den 5:5-Ausgleich. Und hätten die Vulkan-Ladies nach Zeitstrafen gegen Danick Snelder und Martine Smeets rund um die 20. Minute ihre 6:4-Überzahl besser ausgenutzt und ihre glasklaren Chancen in dieser Phase verwertet, wäre sogar eine erneute Führung möglich gewesen. Als Lotte Prak den Außenseiter in der 23. Minute auf 7:8 herangebracht hatte, musste THC-Coach Müller in der nächsten Auszeit erneut deutliche Worte an seine Handballerinnen richten. Resultat: Hildur Thorgeirsdóttir markierte den 8:8-Ausgleich für Koblenz/Weibern. Jetzt kam der Thüringer HC allerdings ins Rollen und zog innerhalb von viereinhalb Minuten auf 12:8 und bis zur Pause auf 13:9 davon. Nach dem Seitenwechsel schien dann zunächst alles auf einen klaren Favoritensieg herauszulaufen, Ana Gros traf in der 34. Minute zum 15:10 für den Thüringer HC. Koblenz/Weibern ließ sich allerdings nicht abschütteln und kam durch Thomas 20 Minuten vor Spielende sogar zum 16:16. Danach wollten die Vulkan-Ladies vielleicht sogar etwas zu viel. Während der Thüringer HC jetzt routinierten Tempohandball zeigte, häuften sich bei den Gastgeberinnen die Fehler, sodass die Niederlage am Ende doch noch recht klar ausfiel.

    "Als meine Mannschaft das Gefühl hatte, dass hier vielleicht sogar noch mehr möglich ist, haben wir kurzzeitig Ordnung und Disziplin verloren. Dadurch haben wir am Ende leider doch noch mit neun Toren Unterschied verloren", sagte Vulkan-Ladies-Trainerin Barna. "Mehr habe ich aber wirklich nicht zu kritisieren." maw

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