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    Viktoria Reusch setzt entscheidende Akzente bei der Holzheimer D-Jugend

    Die Handballer des TuS Holzheim haben unlängst in der Bezirksoberliga gleich drei Niederlagen kassiert. Lediglich die D-Jugendlichen setzten sich knapp durch.

    Joanna Hien rutschte durch die Derbyniederlage mit den Frauen der FSG Holzheim/Limburg in der Runkeler Stadthalle wieder ans Tabellenende der Bezirksoberliga.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Joanna Hien rutschte durch die Derbyniederlage mit den Frauen der FSG Holzheim/Limburg in der Runkeler Stadthalle wieder ans Tabellenende der Bezirksoberliga.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Männer: TSG Eddersheim - TuS Holzheim II 41:29 (20:19). "Das ist die beste Mannschaft der Klasse, die eigentlich in die Landesliga gehört", sagte TuS-Trainer Christian Bittkau über das Potenzial der Gastgeber. Während bei den Ardeckern die meisten Spieler durchbrummen mussten, konnte TSG-Coach Thomas Scherer die Einsatzzeiten verteilen, sodass die Eddersheimer am Ende des Spiels noch mehr Reserven besaßen. "Bei uns haben sich in dieser Phase die technischen Fehler gehäuft", so Bittkau, der dies seinem Team angesichts schwindender Kräfte aber keineswegs vorwarf. Er sprach von einem sehr couragierten Auftritt seines Teams, das den Spitzenreiter 40 Minuten lang ärgerte und das Geschehen bis zum 24:24 (38.) offen hielt. Tore für Holzheim: Moog (2), Dittmar (3), Grünewald (3), Oster (1), Esteves (5/2), Moos (4), N. Wolfgram (7/3).

    Frauen: HSG Eschhofen/Steeden - FSG Holzheim/Limburg 25:20 (15:8). Die Gastgeber legten gleich eine 4:0-Führung hin, bevor sich die FSG in der Abwehr sortiert hatte. Auch im Angriff lief in der ersten Spielphase zu wenig zusammen beim Gast. Dann hatten sich Hiens Frauen allerdings gefunden. Mitte der ersten Halbzeit ergaben sich dann gute Ansätze zu Gegenstößen, so blieb es bei einer 10:8-Führung für die HSG. Gegen Ende der ersten Halbzeit fiel dann mit einem 5:0-Lauf die Vorentscheidung zugunsten der HSG.

    Nach dem Wechsel agierte Holzheim/Limburg wesentlich beweglicher und konsequenter in der Abwehr und fand auch im Angriff die richtige Einstellung zum Spiel. Beim 20:17 war die FSG wieder in Reichweite. Die Einheimischen brachten nun Sabrina Kremer über Freiwürfe oder Kreuzungen in Wurfposition und entschieden so das Derby nach einer kämpferischen zweiten Halbzeit für sich.

    Herauszuheben auf Holzheim/Limburger Seite waren Martina Arbogast, die sich aufopferungsvoll in den Dienst der Mannschaft stellte, und Rebecca Burghardt, die im Rückraum dynamische Akzente setzte. Mit der gezeigten Leistung in der zweiten Halbzeit konnten die Gäste auch zufrieden sein, allerdings leisteten sie sich im ersten Abschnitt zu viele einfache Fehler, die in der Bezirksoberliga konsequent bestraft werden. Tore für die FSG: Rebecca Burghardt (6), Pascale Heep (4/1), Joanna Hien (3/1), Martina Arbogast (2/1), Janina Hoske (2), Caroline Glaab (1), Julia Führer (1), Nadine Greis (1).

    B-Jugend: SG Wehrheim/Obernheim - TuS Holzheim 33:31 (17:13). Holzheim musste ohne vier die Fahrt zur punktgleichen Spielgemeinschaft aus dem Taunus antreten. "Es musste also alles passen, um an diesem Tag zu bestehen. Es passte an diesem Tag allerdings fast nichts. Das ganze Spiel bekam man, trotz aller Umstellungen, den gegnerischen Rückraum überhaupt nicht in den Griff", fasste Trainer Stephan Hien zusammen. Die Gastgeber konnten mit ihren wurfgewaltigen Spielern schalten und walten, wie sie wollten. Weder die Abwehr noch der Torwart der Ardecker bekamen die Finger an den Ball. Auch im Angriff agierte der TuS ohne Dynamik im Spiel ohne Ball und machte so den Gastgebern das Verteidigen recht einfach. Als dann auch im Laufe des Spiels Ken Biet und Marc Hoffmeister ausfielen, fehlten jegliche Alternativen. Im zweiten Abschnitt schien Holzheim das Spiel trotz dieser Handicaps besser in den Griff zu bekommen, ließ allerdings zu viele Torchancen liegen oder traf im Angriff zu oft die falschen Entscheidungen. "Schade, dass wir so seine gute Ausgangsposition für die Rückrunde verloren haben. Aber noch hat wir die Meisterschaftsentscheidung selbst in der Hand. Nun dürfen wir uns allerdings in der ausgeglichenen Gruppe keine solche Fehlleistung mehr erlauben", so Trainer Hien. Tore für Holzheim: Nils Steinbach (8/1), Kyle Wöltche (7), Nick Finger (6), Jonas Schottorf (5), Jacob Richter (2), Nils Riksen (2), Marc Hoffmeister (1).

    D-Jugend: HSG Hochheim/Wicker - TuS Holzheim 25:26 (16:15). Wie auch in den vorangegangenen Spielen tut sich Holzheim gegen die Mannschaften aus dem unteren Bereich der Tabelle weiterhin sehr schwer. Hochheim/Wicker zeigte den Spielern des TuS, wie leicht es sein kann, zu leichten Toren zu kommen. Durch simples Laufen ohne Ball kam der Gegner zu freien Torabschlüssen. "Unsere Abwehr war in den ersten 20 Minuten fast nicht vorhanden", bemängelte Holzheims Trainer Jens Steckel.

    In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit verletzte sich auch noch Viktoria Reusch bei einer Abwehraktion am Daumen. Die Ansprache der Trainer Steckel und Dirk Ferdinand in der Halbzeitpause war sehr bestimmt, um die Mannschaft wachzurütteln. Mit dem Vorhaben, in der Abwehr ein bisschen defensiver zu decken und sich gegenseitig mehr zu helfen sowie die überhasteten Aktionen in der Offensive zu reduzieren, nahm Holzheim die zweite Halbzeit in Angriff.

    Nicht alles, was man sich vorgenommen hatte, funktionierte, jedoch kämpfte jetzt jeder für jeden. Das wurde in den letzten beiden Minuten besonders deutlich. Den 23:25-Rückstand drehten die Gäste nach einer Auszeit mit großartigem Teamgeist noch zu ihren Gunsten. Viktoria Reusch, die nach ihrer Verletzung bis dahin nicht mehr eingesetzt werden konnte, biss nochmal auf die Zähne, um dem Team zu helfen. "Das war ein Zeichen an alle und man kämpfte bis zum Schluss, was auch mit einem Sieg belohnt wurde", freute sich Steckel, der allerdings der HSG attestierte, die klar bessere Mannschaft gewesen zu sein. Viktoria Reusch sollte die entscheidenden Aktionen herbeiführen. Sie sorgte für die entscheidenden Tore und Anspiele. Tore für Holzheim: Maximilian Kurz (3), Christian Scharf (4), Tom Mittler (1), Yannis Ferdinand (1), Lewin Rutkowski (1), Viktoria Reusch (6), Lasse Ohl (4/3), Leonie Lehmann (5).

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