40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Handball
  • » Rhein-Lahn
  • » TuS Holzheim
  • » Holzheim unterliegt ohne Abwehrchef Baum mit 25:33 bei HSG Lollar - Hieronimus kritisiert Körpersprache
  • Aus unserem Archiv
    Lollar

    Holzheim unterliegt ohne Abwehrchef Baum mit 25:33 bei HSG Lollar – Hieronimus kritisiert Körpersprache

    Der TuS Holzheim hat am Samstagabend mit der verdienten 25:33 (14:19)-Schlappe beim Vorjahres-Aufsteiger HSG Lollar/Ruttershausen die große Chance verpasst, den Spitzenteams der Staffel Mitte der hessischen Handball-Landesliga auf die Pelle zu rücken und von den ersten Saisonniederlagen der erklärten Favoriten TV Hüttenberg II (19:21 bei MSG Linden) und TV Breckenheim (26:28 beim TSV Lang-Göns) zu profitieren.

    Die Holzheimer Abwehr mit Hüne Moritz Schneider und Keeper Alexander Linke hatte in Lollar nicht gerade ihren besten Tag erwischt.  Foto: René Weiss/Archiv
    Die Holzheimer Abwehr mit Hüne Moritz Schneider und Keeper Alexander Linke hatte in Lollar nicht gerade ihren besten Tag erwischt.
    Foto: René Weiss/Archiv

    Angesichts der dürftigen Vorstellung der Ardecker in der Gießener Peripherie und der bereits dritten Schlappe im erst fünften Saisonspiel stellt sich den treuen Anhängern vielmehr die Frage, ob denn die eigenen Aufstiegsambitionen nicht doch etwas zu hoch angesiedelt sind und man sich im mit jahrelangem sportlichem Erfolg verwöhnten Holzheim mittelfristig mit grauem Mittelmaß begnügen muss. Vor dem für kommenden Samstag anberaumten Gastspiel des ambitionierten Tabellenführers MSG Linden in Diez und dem Auftritt der Holzheimer beim TSV Lang-Göns deutet jedenfalls einiges darauf hin, dass der TuS im Mittelmaß versinkt und weiterhin recht kleine Brötchen wird backen müssen.

    "So kann man sich nicht präsentieren. Man kann ja verlieren, aber ich muss das absolute Gefühl haben, dass sie das Ding mit aller Gewalt gewinnen wollen und sich gegenseitig pushen", erwartet der als Motivationskünstler geltende Trainer Matthias Hieronimus gerade in Sachen Körpersprache ein ganz anderes Auftreten von seinen Leuten. "Gerade die elementaren Dinge sind im Handball wichtig", weiß Hieronimus genau, auf welche primären Tugenden es bei diesem kleinteiligen Spiel auf engstem Raum ankommt.

    Hauptkritikpunkt des Übungsleiters war in Lollar die Abwehrarbeit seines oft lethargisch wirkenden Teams, das ohne den kranken Tobias Baum antreten musste. "Da haben wir gegen einen starken Gegner, der bis in die Haarspitzen motiviert war, überhaupt nicht die richtige Einstellung gefunden. Wir haben uns nicht gegenseitig geholfen, die nötige Aggressivität hat gefehlt", gibt es für die Trainingsarbeit während der folgenden Woche reichlich Ansatzpunkte.

    Die so dringend benötigte Torgefahr aus dem Rückraum ging den Holzheimern in Lollar ebenso ab wie von den beiden Außenpositionen – darauf weisen die nackten Zahlen hin. Stattdessen wird immer wieder das zuweilen riskant anmutende Anspiel an den Kreis gesucht und allzu oft unterbunden. "Wenn wir nicht in den Tempogegenstoß kommen, wird es für uns schwer", hat Hieronimus noch kein passendes Rezept gefunden, um die Gegner immer mal wieder vor neue, diffizilere Aufgaben zu stellen. Das zumeist praktizierte denkbar simple Strickmuster macht den TuS für die Kontrahenten ungemein leicht ausrechenbar. Doch treffsichere Rückraum-Shooter, wie sie in dieser Klasse fast jede Mannschaft in ihren Reihen hat, kann sich der Trainer nun einmal nicht malen oder backen. Stefan Nink

    Holzheim: Linke, M. Fischer – Schyga (14/8), Becker, Giebenhain (2), Lazzaro (4), Hien (1), Schneider (2), N. Wolfgram (1), Dettling, Schenk, J.-E. Wolfgram (1).

    Schiedsrichter: Lars Kimpel/Marc Weiner (TV Aßlar).

    Zuschauer: 100.

    Siebenmeter: 4/4:8/8.

    Zeitstrafen: 5:8.

    Disqualifikation: Moritz Schneider (Holzheim) nach 3. Zeitstrafe (59.).

    Spielfilm: 4:4, 7:5, 11:8, 15:10, 19:14 – 21:15, 24:20, 28:20, 31:23, 33:25.

    Nächste Aufgabe für die Holzheimer: am Samstag, 19.30 Uhr, in Diez gegen die MSG Linden.

    TuS Holzheim
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach