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    Simmern

    Walb-Hattrick lässt Kastellaun am Ende doch jubeln

    Niederlage für Gösenroth, Sieg für Kastellaun – so lautet die Ausbeute des Hunsrück-Duo am dritten Spieltag der Handball-Oberliga:

    SG Saulheim - SG Gösenroth/ Laufersweiler 35:27 (20:14). Saulheim (in der Vorwoche 26:31-Verlierer in Kastellaun) ist daheim eine Macht – und das bekam der Aufsteiger Gösenroth zu spüren. Bereits nach zwölf Minuten führte Saulheim vor 225 Fans mit 9:3. Die offensive Abwehr der Gäste hatte keinen Zugriff, Coach Igor Domaschenko reagierte, brachte seinen rumänischen Neuzugang Florin Nicolae und stellte auf eine 6:0-Abwehr um. Das Defensivverhalten wurde jedoch kaum besser. Über 18:10 (24.) zog Saulheim bis zur 38. Minute auf 25:17 davon. Einen 5:0-Serie ließ Gösenroth vom Comeback träumen, aber ein verwandelter Siebenmeter des überragenden Rechtsaußen Julius Werber (13 Tore) brachte Saulheim mit dem 26:22 (48.) endgültig auf die Siegerstraße. „Wir haben unser Spiel in der Abwehr nie gefunden“, monierte Domaschenko: „Saulheim hat meiner Meinung nach optimal gespielt und war viel cleverer. Wir hatten einige Defizite in unserem Spiel.“ Das galt nicht für den 37-jährigen Debütanten Nicolae. „Florin hat glaube ich das erste Mal in seinem Leben ohne Harz gespielt, dafür war es gut“, sagte Domaschenko: „Ihm fehlt natürlich die Spielpraxis. Aber sechs Tore sind okay, man hat seine Klasse schon gesehen.“ Ein weiterer Faktor für die klare Gösenrother Niederlage war die Rote Karte für den beim Heimsieg gegen Bingen zuletzt überragenden David Scherschlicht. Der Rechtsaußen stoppte in den Schlusssekunden der ersten Hälfte einen Saulheimer Tempogegenstoß regelwidrig und sah sofort Rot. „Das war hart, aber so ist die Regel“, sagte Domaschenko. Am Samstag (19.30 Uhr) erwartet Gösenroth in Sohren die Friesenheimer Bundesliga-Reserve.

    Gösenroth: Olivier, M. Scherschlicht, J. Schneider – L. Schneider, D. Scherschlicht (3), E. Hermann (2), Nicolae (6), F. Saam (1), Conrath, Reuter, Löwen (5), S. Hermann (1), Domaschenko (3), M. Friedrich (6/5).

    TSG Friesenheim - HSG Kastellaun/Simmern 20:25 (6:12). „In dem Spiel war alles drin“, sagte Kastellauns Trainer Axel Schneider nach dem Auswärtssieg im Ludwigshafener Stadtteil. Mit 2:5 lag seine HSG bereits nach sechs Minuten zurück. „Danach haben wir kapiert, dass man auch Abwehr spielen muss“, meinte Schneider. Die Folge: Bis zur Pause kassierte Kastellaun in 24 Minuten (!) nur ein Gegentor. Maßgeblichen Anteil an der 12:6-Halbzeitführung hatte Youngster-Keeper Luca Korbion, der für den an der Wade verletzten Mario Percin im Tor stand. „Luca hat sensationell gehalten“, lobte Schneider. Unter den zahlreichen Paraden waren auch zwei Siebenmeter. Dank des diesmal sehr starken Tunesiers Aziz Helaoui lag Kastellaun nach 39 Minuten mit 19:13 in Front. „Das war das Spiel von Aziz, fünf Tore, dazu einige Siebenmeter gezogen, so wollen wir ihn sehen“, sagte Schneider. Torjäger Andrius Zigelis war zu dem Zeitpunkt schon auf der Tribüne. Er sah Rot in der 26. Minute. Nach einem verpatzten Torwurf haderte der Litauer auf russisch mit sich selbst. Ein Schiedsrichter hörte dabei eine Beleidigung heraus. Zigelis wurde disqualifiziert, eine Sperre wird folgen. „Schwer nachzuvollziehen“, äußerte sich Schneider zur Roten Karte. Im Schlussdrittel verlor Kastellaun im Angriff den Faden und auch noch den jungen Kreisläufer Bastian Wendling mit einer Roten Karten nach der dritten Zeitstrafe (50.). Urplötzlich war Friesenheim II im Spiel, nach 55 Minuten stand es 20:20. „Ich habe dann eine Auszeit genommen, und den Jungs gesagt, dass wir uns das Ding nicht nehmen lassen“, sagte Schneider. Die HSGler gehorchten. Henrik Walb schwang sich zum Matchwinner mit einem Hattrick innerhalb von zwei Minuten auf. Seine Tore machten aus einem 21:20 ein 24:20. „Henrik war der Bringer“, jubelte Schneider, der in der Schlussphase fünf Spieler unter 20 Jahren ins Rennen schickte. Ein turbulentes Match fand so doch noch mit Kastellaun einen verdienten Sieger. Am Sonntag (17 Uhr) kann die HSG in Kastellaun mit einem Heimsieg gegen Bitburg ihr Punktekonto auf 6:2 stellen.

    Kastellaun: Kölsch, Korbion – Gilanyi, Spreda (1), Wendling (2), Zigelis (2/1), Hess (4), Walb (7/1), Helaoui (5), Priesterbach, Faust (1/1), Röckendorf (3/1). bon

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