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    20 schwache Minuten: Kastellaun fehlt beim 27:29 ein zweiter Zigelis

    Da war mehr drin: 20 schwache Minuten zwischen der 32. und 52. Minute haben der HSG Kastellaun/Simmern einen Heimsieg gegen die SF Budenheim gekostet. Der Ex-Klub von Kastellauns Trainer Axel Schneider gewann mit 29:27 (11:14) in der Burgstadt. Beim Blick auf die Tabelle tut die Niederlage der HSG nicht sonderlich: Kastellaun/Simmern geht nach 14 von 30 Spieltagen mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone in die fünfwöchige Weihnachtspause.

    Starke 13 Treffer markierte Kastellaun/Simmerns Rückraum-Ass Andrius Zigelis (rotes Trikot). Das reichte allerdings nicht zum Heimsieg gegen die SF Budenheim um Manuel Blezinger. Kastellaun/Simmern verlor nach komfortabler 15:11-Führung am Ende mit 27:29. Foto: B&P Schmitt
    Starke 13 Treffer markierte Kastellaun/Simmerns Rückraum-Ass Andrius Zigelis (rotes Trikot). Das reichte allerdings nicht zum Heimsieg gegen die SF Budenheim um Manuel Blezinger. Kastellaun/Simmern verlor nach komfortabler 15:11-Führung am Ende mit 27:29.
    Foto: B&P Schmitt

    Wenn das Duell gegen Budenheim nach 31 Minuten abgepfiffen worden wäre, hätte es nur einen Mann des Tages geben können: Kastellauns Rückraum-Ass Andrius "Andi" Zigelis war im ersten Durchgang nicht zu halten und markierte in dem Zeitraum 8 seiner insgesamt 13 Treffer. Der Koloss aus Litauen durchbrach immer wieder den Budenheimer Mittelblock, Zigelis war neben dem kroatischen Keeper Mario Percin der Garant für eine komfortable 15:11-Führung nach 31 Minuten.

    "Budenheim hat in der Abwehr kein Mittel gegen Andi gefunden, Budenheim hat im Angriff teilweise nicht gewusst, wo sie den Ball hinwerfen sollten, das war richtig gut von uns", lobte HSG-Coach Schneider die "hohe Disziplin" und trotz der Zigelis-Torshow das "Gemeinschaftliche" in seiner Mannschaft: "Wenn wir Dinge gemeinsam durchziehen, dann sind wir gut. Aber wenn wir in den Trott verfallen wie in den 20 Minuten nach der Pause, dann verlieren wir unsere Struktur - und dann haben wir immer ein Problem."

    Das wurde zwischen der 32. und 52. Minute sehr deutlich: Wie so oft knickte Kastellaun im zweiten Durchgang völlig ein. Für Schneider ist dies kein Kraftproblem, viel mehr eine Frage der Disziplin - und eine Frage der fehlenden Optionen. "Uns fehlt weitere Wurfgewalt im Rückraum", erkannte der Coach. Sozusagen ein zweiter Zigelis. Der Litauer war irgendwann nach seinen kraftraubenden Alleingängen auch platt - und ließ sich dann auch zu unnötigen Zeitstrafen hinreißen.

    In den erwähnten 20 Minuten legte Budenheim eine 17:7-Serie hin und drehte einen 11:15-Rückstand in eine 28:22-Führung um. Dass die Abwehr - vor allem in den drei Minuten, als Budenheim vier Tore in Folge (von 11:15 auf 15:15) gelangen - zu löchrig wurde, lag auch an Adnan Kulovic. Der bosnische Abwehrchef kassierte schon nach 27 Minuten seine zweite Zeitstrafe, wurde dann von Schneider bis zur 36. Minute auf die Bank beordert, ehe er wieder randurfte - und dann bis zum Ende am Rande der dritten Zeitstrafe und damit am Platzverweis wandelte. Beim Stand von 28:22 für im zweiten Durchgang starke Budenheimer (SF-Trainer Thomas Gölzenleuchter sagte: "Ich habe in der Halbzeit wohl die richtigen Worte gefunden, wir waren danach wie ausgewechselt") glaubte kein Kastellauner mehr an die Wende - bis auf A-Junior Jan Röckendorf. Mit vier Treffern innerhalb von vier Minuten brachte Röckendorf die HSG wieder auf 26:28 (56.) heran. Doch als sich Zigelis einige seiner wenigen Fahrkarten leistete und knapp das 27:28 verpasste, war die Begegnung gelaufen.

    Michael Bongard

    HSG Kastellaun/Simmern
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