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Wittlich

HSG Hunsrück vergibt Sieg

Auch wenn Sascha Burg am Ende von einem „leistungsgerechten“ 26:26 (13:15) bei der HSG Wittlich sprach, wusste der Trainer der HSG Hunsrück nur zu gut, dass ein Derbysieg beim Tabellenzehnten nach einer 24:20-Führung nach 48 Minuten und einer Siebenmeterchance bei 26:26 drei Sekunden vor dem Schluss eigentlich auf dem Präsentierteller lag. Die Irmenach/Gösenrotherinnen griffen aber nicht zu, der bereits feststehende Vizemeister der Handball-Oberliga musste sich mit einem Remis begnügen. Fix ist nun auch die Meisterschaft der FSG Mainz 05/Budenheim II. Die Mainzerinnen machten mit dem 36:21 gegen die Trierer Miezen-Reserve zwei Spieltage vor Schluss alles klar. „Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft“, sendete Burg Grüße in die Landeshauptstadt.

Beim Derby in Wittlich trafen die Hunsrückerinnen vor 150 Zuschauern auf einen starken Gastgeber, der mit 15:13 zur Pause führte und sich nach 38 Minuten beim 18:14 auf der Siegerstraße befand. Dank „schnellbeiniger Abwehrleistung und konsequenter Chancenverwertung“ (Burg) drehte die HSG das Derby innerhalb von zehn Minuten – und zwar mit einem 10:2-Lauf. Nach 48 Minuten stand es 24:20 für die Gäste, alles roch nach dem 19. Sieg im 24. Spiel. Doch die Wittlicherinnen gaben nicht auf, die nervenstarke Ex-Irmenacherin Jennifer Simonis hauchte mit zwei Siebenmetern (insgesamt verwandelte sie fünf) den Eifelerinnen neues Leben ein. Beim 26:26 durch Lisa Schenk hieß es wieder Gleichstand (59.).

Es sollte dabei bleiben, denn beide Mannschaften vergaben ihre Siegchance: Die Wittlicherin verloren im Angriff einen Ball an die Hunsrück-Abwehr, Burg nahm 37 Sekunden die Auszeit. „Wir haben wie besprochen den Spielzug ausgeführt, der drei Sekunden vor Schluss durch ein Foul gestoppt wurde“, sagte Burg. Es gab Siebenmeter für die HSG, die 16-jährige Julie Jacobs übernahm – und scheiterte an Wittlichs Torfrau. Dunja Jost, Karin Reuter und Viktoria Hoemann hatten im Laufe des Spiels vom Punkt verworfen, deshalb beorderte Burg die 16-Jährige zur Ausführung.

HSG Hunsrück: Martin-Stoleru, Born – Vollrath, Jost (5/1), Simon, M. Frank (2), A. Frank, Hoemann (7), Molz, Reuter (8), Jacobs, Schmiedebach (4).

Nächste Aufgabe für die HSG Hunsrück: am Samstag (18 Uhr) bei der TG Waldsee. bon

HSG Hunsrück
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