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    Rheinhessenliga: HSV-Frauen gehen als Favorit ins Derby

    Gleich zum Auftakt hält die Handball-Oberliga einen Knaller bereit: Die Frauen des SSV Meisenheim erwarten am heutigen Samstag, 19.30 Uhr, Oberliga-Absteiger HSV Sobernheim zum Derby. „Direkt mit einem Lokalduell zu starten, ist ungünstig, zumal schon am dritten Spieltag das Rückspiel ansteht“, sagt HSV-Trainer Jan-Philipp Lang. „Da müssen wir durch. Andererseits ist es cool, dass wir jetzt wieder richtige Derbys gegen Meisenheim und Kirn haben.“ Luca Hochstetter begrüßt die Ansetzung. „Ich finde das ganz gut“, sagt der neue SSV-Trainer. „Mein Team muss sich in der Liga vor niemand verstecken. Deswegen macht es nichts, wenn gleich der Oberliga-Absteiger kommt.“

    In dieser Saison gibt es wieder mehr Derbys in der Rheinhessenliga. Sandra Haas (beim Wurf) trifft mit dem SSV Meisenheim schon zum Auftakt auf den HSV Sobernheim. Ein weiterer Lokalkonkurrent ist die TuS Kirn.  Foto: Klaus Castor
    In dieser Saison gibt es wieder mehr Derbys in der Rheinhessenliga. Sandra Haas (beim Wurf) trifft mit dem SSV Meisenheim schon zum Auftakt auf den HSV Sobernheim. Ein weiterer Lokalkonkurrent ist die TuS Kirn.
    Foto: Klaus Castor

    Obwohl die Bad Sobernheimerinnen die Erfahrung aus zwei Spielzeiten in der höheren Klasse mitbringen, sieht Lang sein Team nicht im engeren Kreis der Ligafavoriten. „Unser längerfristiges Ziel ist es schon, wieder vorne mitzuspielen“, sagt der HSV-Trainer. „Platz eins bis vier oder fünf wäre schon unser Anspruch. Ob das aber schon in dieser Saison klappt, weiß ich nicht.“ Der amtierende Meister FSG Mainz 05/Budenheim III, der nicht aufstiegsberechtigt war, ist erneut ein heißer Titelkandidat. Die SG Saulheim und der TV Bodenheim, die in der Vorsaison schon die Plätze zwei und drei belegt hatten, haben sich noch einmal deutlich verstärkt. Für den HSV kommt erschwerend hinzu, dass Annika Lina Lang und Franziska Bamberger wegen Knieverletzungen längerfristig ausfallen. „Wir müssen die Vorrunde so gut es geht überstehen“, sagt der HSV-Trainer. „Zum Glück sind die Verletzungen der beiden Leistungsträgerinnen relativ früh in der Vorbereitung passiert, so dass wir uns darauf einstellen konnten.“

    Eine Zeit lang fehlt auch noch Torfrau Nina Schmall, die an einem Kreuzbandriss aus der vorigen Saison laboriert. Das kann der HSV verschmerzen, da in Charlotte Schmidt eine etablierte Schlussfrau im Kader steht und in Sarah Matysiak eine weitere Keeperin dazugekommen ist. Die Meisenheimerin hatte beim Nachwuchs der SF Budenheim gespielt, wollte sich jetzt kurz vor dem Abitur die Fahrerei ersparen und fragte beim HSV nach.

    Am meisten schmerzt die Bad Sobernheimerinnen der Ausfall von Bamberger. Sie war als einzige Spielerin für den Kreis vorgesehen. „Wir haben in der Vorbereitung schon Lösungen gefunden“, sagt Lang. „Wir werden von Spiel zu Spiel schauen, welche Rückraumspielerin auf dieser Position den besten Eindruck hinterlässt.“ Dass die Oberliga-Erfahrung seinem Team hilft, ist Lang bewusst. „Man merkt schon im Auftreten und in den Spielsituationen, dass wir dazugelernt haben“, sagt der Trainer. „Das müssen wir in der Rheinhessenliga aber auch erst einmal zeigen.“

    Luca Hochstetter hat von Eckhard Schappert ein eingespieltes Team übernommen. Der neue Trainer will auch nicht alles umkrempeln. „Eigentlich haben wir nur an Kleinigkeiten gefeilt, denn das Grundgerüst steht“, sagt Hochstetter. „Wir haben in der Vorbereitung ein paar Dinge dazugenommen. Wir beherrschen jetzt auch kompletten Spielzüge der Männer.“ Die Vorbereitung verlief bestens. Nie waren weniger als zehn Frauen im Training, manchmal versammelte Hochstetter auch 20 Spielerinnen – inklusive einigen aus der zweiten Vertretung – in den Einheiten um sich. „Kleinere Probleme haben wir noch im Angriff, gerade gegen defensivere Abwehrreihen, weil wir nicht so schlagkräftig aus dem Rückraum werfen“, sagt der SSV-Trainer. „Uns fehlt eine, die aus zehn Metern hochsteigt und das Ding einschweißen kann.“ Da das Derby mit seinem Geburtstag zusammenfällt, könnte sein Team ihm mit einem Sieg ein passendes Geschenk machen. Doch Hochstetter hält den Ball flach. „Für mich ist Sobernheim klarer Favorit“, sagt der Trainer. „Aber in Meisenheim ist es nicht einfach zu gewinnen.“ Etwas offensiver geht Lang das Lokalduell an. „Wir haben hohen Respekt vor dem Gegner“, sagt der HSV-Trainer. „Aber unser Plan ist schon, dort die Punkte mitzunehmen.“ ga

    Handball (E)
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