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    Vallendar/MülheimHV Vallendar ist gegen Primus chancenlos

    Eine Heim-Klatsche haben die Handballer des HV Vallendar gegen den Oberliga-Spitzenreiter TuS Kaiserslautern-Dansenberg kassiert. Derweil gab es für den TV Mülheim zu Hause gegen die SG Saulheim einen 26:25-Erfolg.

    HV Vallendar. TuS Dansenberg 20:33 (11:13)

    Zu selten frei zum Wurf gekommen – das ist Handball-Oberligist HV Vallendar (hier mit Oliver Lohner am Ball) im Heimspiel gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg. Der Tabellenführer gab sich keine Blöße und besiegte den HVV mit 33:20. Foto: Jörg Niebergall
    Zu selten frei zum Wurf gekommen – das ist Handball-Oberligist HV Vallendar (hier mit Oliver Lohner am Ball) im Heimspiel gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg. Der Tabellenführer gab sich keine Blöße und besiegte den HVV mit 33:20.
    Foto: Jörg Niebergall

    Die ersatzgeschwächten Vallendarer hielten nur im ersten Abschnitt mit, in der zweiten Hälfte zeigten die Gäste ihre Klasse und siegten am Ende deutlich. Wenn der Tabellenführer zu Gast ist und beim eigenen Team drei wichtige Stammkräfte fehlen, dann ist die Favoritenrolle klar verteilt. Vallendar musste im Heimspiel gegen Dansenberg in Lukas Hertz, Torben Waldgenbach und Stefan Baldus gleich auf drei Rückraumakteure verzichten. Dennoch boten die Mannen von Trainer Wolfgang Reckenthäler dem Spitzenreiter in der ersten Halbzeit Paroli. Die fehlende Durchschlagskraft im Rückraum versuchte Reckenthäler über den Einsatz des zweiten Kreisläufers auszugleichen.

    Die 250 Zuschauer in der Halle auf dem Mallendarer Berg sahen aufopferungsvoll kämpfende Löwen, die mit dem 3:1 nach fünf gespielten Minuten eine erste Duftmarke setzten. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und glichen schnell wieder aus. Schon früh zeigte sich, dass ein kampfbetontes Spiel zu erwarten war. Der HVV agierte oft in Unterzahl und nahm in diesen Situationen den Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers heraus. Diese Taktik war im ersten Abschnitt erfolgreich. Dansenberg gelang es nicht, sich abzusetzen. Zur Pause zeigte die Anzeigetafel ein knappes 11:13 aus Sicht des HVV, es war noch alles offen.

    Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel. Vallendar machte nun mehr Fehler, die die Gäste konsequent im Gegenstoß ausnutzten. Dansenberg stellte sich gut auf die Kreisanspiele ein. Durch einfache Abspielfehler der Löwen kamen die Pfälzer zu leichten Toren. Beim Spielstand von 13:19 nahm Reckenthäler eine Auszeit, um das Spiel doch noch in die richtige Richtung zu lenken. Doch die Kräfte bei Vallendar schwanden, und Dansenberg setzte sich weiter ab. Beim 16:26 war der Rückstand erstmals zweistellig, das Spiel war entschieden. Beim HVV hingen nun die Köpfe, doch die Gäste zeigten kein Erbarmen. Dansenberg hielt das Tempo weiter hoch und baute den Vorsprung über viele Gegenstöße bis zum 33:20-Endstand aus.

    Reckenthäler konstatierte eine verdiente Niederlage: „Man muss realistisch sein. Mit dieser Besetzung ist Dansenberg einfach nicht unser Kaliber. Wären alle dabei gewesen, hätten wir sie vielleicht ärgern können. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Als sich die Gäste auf unsere Kreisanspiele eingestellt hatten, gelang es uns einfach nicht mehr, unser Spiel umzustellen. Es ist schade, dass wir am Ende etwas die Köpfe haben hängen lassen. So geht die Niederlage auch in der Höhe in Ordnung. Es gilt jetzt, das Spiel im Training aufzuarbeiten und nächste Woche gegen Osthofen einen anderen Auftritt zu zeigen.“

    Vallendar: Burgard, Simon Stein, Schenk – Lohner (3), Busse (2), Dominik Stein (1), Offermann (5), Woods (4/3), Schleier (3), Graulich (2), Meder, Scholz.

    TV 05 Mülheim - SG Saulheim 26:25 (15:13)

    „Ich war sehr zuversichtlich. Wir hatten die beste Trainingswoche in diesem Jahr hinter uns und waren zum zweiten Mal überhaupt komplett. Im Spiel haben wir dann aber vieles vermissen lassen. Es war ein etwas dreckiger Sieg“, meinte TV-Trainer Hilmar Bjarnason. Wobei der Isländer die ersten 20 Minuten ausklammern muss, denn da machte sein Team ein richtig gutes Spiel. Torhüter Tobias Zelter hielt in der Anfangsphase überragend, und in der Offensive war der mit 14 Toren überragende Max Zerwas zur Stelle.

    Der TV 05 führte schnell mit 8:4. In den Schlussminuten der ersten Hälfte büßte Mülheim etwas an Vorsprung ein. Die Rheinhessen verkürzten zum Seitenwechsel auf 13:15. Zur Halbzeit wechselten die Saulheimer auf der Torhüterposition. Ein Tausch mit Folgen, denn plötzlich traf Mülheim nicht mehr. Sowohl mehrfach aus dem Spiel heraus als auch bei drei Siebenmetern war der Saulheimer Keeper zu Stelle und trieb die Mülheimer fast zur Verzweiflung. Vier Tore in Folge brachte den Rheinhessen beim 18:17 die erste Führung. Bjarnason ließ nun den mit sieben Toren erfolgreichsten Gästewerfer Mathias Konrad abwechselnd durch Lucas Freimuth und Luks Helf in Manndeckung nehmen. Eine Taktik, die aufging, denn Saulheim verlor spürbar an Schwung.

    Im Gleichschritt ging es in die spannende Schlussphase, in der sich Mülheim voll auf Zerwas verlassen konnte. Nach dem 21:21 verwandelte der Rückraumspieler drei Siebenmeter, und nach dem 25:25 war Zerwas auch derjenige, der den spielentscheidenden Wurf nahm. 20 Sekunden vor dem Ende erzielte der Torjäger das 26:25. Die Gäste griffen noch einmal an, bekamen aber keinen guten Wurf. Zelter hatte wenig Mühe, den Ball vier Sekunden vor dem Ende abzuwehren.

    „Hauptsache gewonnen, muss man wohl sagen. Wir haben uns das Leben im Spielverlauf selbst schwer gemacht. Am Ende hätte man sich auch über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen“, sagte Bjarnason.

    Martin Langen/Lutz Klattenberg

    Mülheim: Zelter, Winkel; Helf, Freimuth, Zerwas (14/4), Dahmen, Nauroth (1), Vogt (3), Langen (1), Backes (1), Apel, Schwenzer (4), Becker (2), Exenberger.

    Handball (ABCK)
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