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Simmern/Cochem

Die Favoriten in Büchel sind schnell ausgemacht

Seit der Saison 2014/15 wird der Fußball-Kreispokal Hunsrück/Mosel wieder in zwei Wettbewerben (Kreispokal 1 für A- und B-Klasse, Kreispokal 2 für C-Klasse) ausgetragen. Der Modus hat sich bewährt, zum vierten Mal findet nun der Endspieltag mit zwei Finals hintereinander statt. Nach Hambuch, Belg und Leiningen geht es am Samstag in Büchel in der Haykreuz-Arena um den begehrten Pokal, viel Geld und reichlich Bier.

Foto: B&P Schmitt

Die Prämien im Überblick: Der Sieger im Kreispokal 1 kassiert 1000 Euro und 13 Kisten Bier, der Verlierer immerhin noch 500 Euro und 7 Kisten Bier. Und: Die Finalisten Spvgg Cochem und SG Biebertal sind bereits für den Rheinlandpokal qualifiziert. Das ist ein Unterschied zum „2er“-Wettbewerb: Nur der Gewinner des Endspiels zwischen den Sportfreunden Mastershausen und der SG Eifelhöhe II ergattert ein Ticket für den Verbandspokal. Der Pokalsieger streicht zudem 500 Euro und 13 Kisten Bier ein, der Finalverlierer bekommt 250 Euro und 7 Kisten Bier.

Foto: Markus Kroth

Kreissachbearbeiter Karl Scheid hofft in Büchel auf viele Zuschauer, er geht aber fest davon aus, dass viele den Weg in die Eifel finden: „Bisher waren die Endspieltage immer gut besucht gewesen.“ Übrigens: Alle Vereine, die am Pokal teilgenommen haben und in Büchel am Samstag vor Ort sind, nehmen an der Verlosung eines Trikotsatzes teil.

Die Pokalfinals sind auch immer wieder ein Highlight für die Schiedsrichter: In den besonderen Genuss der Endspielleitung kommt im 1er-Wettbewerb der Oberweseler Torsten Moog und im 2er-Finale der Gödenrother Danny Kruger. Der Unzenberger Pascal Klein steht in beiden Spielen als Assistent mit Kruger bzw. Moog an der Linie.

Kreispokal 1

Spvgg Cochem – SG Biebertal/Unterkülztal (Sa., 17 Uhr, in Büchel). Wenn der A-Klasse-Vizemeister auf den A-Klasse-Dritten trifft, spricht eigentlich alles dafür, dass es ein spannender Kampf um den Pokalsieg werden wird: Auch beim Duell Cochem gegen Biebertal? Zwei Sachen sprechen dagegen: Vor genau zwei Monaten überrollte Cochem im Moselstadion die Biebertaler mit 8:0. Und: Im Endklassement trennte beide Klubs nur ein Platz, aber 19 Punkte. Ist Cochem also der klare Favorit in Büchel? „Das sehe ich nicht so“, meint Kreissachbearbeiter Karl Scheid: „Das Spiel findet auf Rasen statt und nicht auf Kunstrasen. Die Cochemer sind schon des Öfteren auf Rasen gestolpert, außerdem haben die Biebertaler eine gute Mannschaft. Das könnte ein enges Spiel geben.“ Biebertals Trainer Andreas Hammen stapelt tief: „Wir haben keine Chance, die wollen wir nutzen. Bitter, dass wir ausgerechnet im wichtigsten Spiel der Saison viele Fragezeichen beim Personal haben.“ Biebertal bangt um Sandro Hoffmann, Yannik Augustin, Nils Sehn, Niclas Gerber und Jonas Korbion. Bei Cochem fällt Knipser Fabian Jahnen wie die komplette Rückrunde mit einem Fußbruch aus. Dass sich die Biebertaler kaum Chancen ausrechnen, findet Cochems Trainer Manuel Bausen „albern. Das machen irgendwie alle Gegner von uns. Man macht sich vorher schlechter, als man ist. Das macht für mich keinen Sinn.“ Nach der verlorenen Meisterschaft will Bausen unbedingt Pokalsieger werden: „Wir wollen uns belohnen für eine starke Saison. Im Pokal haben wir einiges aus dem Weg geräumt, unter anderem den Meister Hausbay. Ein Pokalsieg wäre ein großes Trostpflaster, wenn man das so nennen kann.“ Bliebe noch eine interessante Personalie: Bezirksligist TuS Rheinböllen sucht einen Nachfolger für Kevin Schneck (wird Trainer bei der SG Vordereifel). Auch der Name Andreas Hammen schwirrt durch die Gerüchteküche. Hammen spielte als Torwart zwei Jahre für Rheinböllen. „Es gab noch keinen Kontakt zum TuS“, sagt der Biebertaler Trainer, der folgende Sätze anfügt: „Ich habe für eine weitere Saison bei Biebertal/Unterkülztal noch nicht zugesagt. Im Vorstand weiß man eindeutig, was passieren muss.“ Hammen fordert seit der Winterpause unter anderem Unterstützung durch einen Co-Trainer. „Passiert ist bisher nix“, sagt Hammen. Der Ausgang der Trainergeschichte bleibt offen.

Kreispokal 2

Sportfreunde Mastershausen – SG Eifelhöhe II (Sa., 14.30 Uhr, in Büchel). Die Sportfreunde können nach der Meisterschaft in der C Nord und der Kreismeisterschaft (4:1 gegen Hunsrückhöhe) in Büchel das Triple holen: Dass das so kommen wird, daran gibt es eigentlich kaum Zweifel. Die Mastershausener mit ihren zahlreichen ehemaligen A-Klasse-Kickern sind klar favorisiert. In der C Nord schlug man den Tabellendritten Eifelhöhe in beiden Partien jeweils glatt mit 5:1. Einen Ausfall muss der Mastershausener Trainer Felix Menzler allerdings verkraften: Kapitän Jan Vogt muss wegen eines Muskelfaserrisses passen. Bitter für Vogt: Er beendet seine Karriere, es wäre sein letztes Spiel gewesen. Was spricht für die Eifelhöhe-Reserve aus Büchel, Weiler, Gevenich, Faid und Beuren um Trainer Mike Ahlbrandt? Natürlich der Heimvorteil. „Man hat immer eine Chance, vor allem daheim mit den Zuschauern im Rücken“, sagt der Kreissachbearbeiter Karl Scheid, der in dem Spiel nicht ganz unparteiisch ist, denn der Weilerer sitzt auch im Eifelhöhe-Vorstand: „Mit Glück ist eine Überraschung drin, aber Mastershausen ist eindeutig der Favorit.“ Michael Bongard

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Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die A-Klasse-Konkurrenten Spvgg Cochem (linkes Foto, in Blau mit Mubarak Abib Hashi) und die SG Biebertal/Unterkülztal (mit Florian Heyer) sowie die C-Nord-Kontrahenten SG Eifelhöhe II (rechtes Foto, mit Kapitän Stefan Phasen) und Sportfreunde Mastershausen (mit Mario Span) aufeinander. Diesmal geht es allerdings nicht um Punkte, sondern um den Sieg im Kreispokal 1 und 2. Cochem und Mastershausen sind in den Duellen am Samstag in der Haykreuz-Arena in Büchel favorisiert.

Fotos: B&P Schmitt, Markus Kroth
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