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    Koblenz

    TuS will in ihrer "Festung" endlich gewinnen

    „Football is coming home“, sangen die Engländer, als sie vor 21 Jahren die Europameisterschaft ausrichten durften. Am Samstag kehren die Regionalligafußballer der TuS Koblenz nach viermonatigem Exil nach Hause zurück und bestreiten gegen Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf das erste echte Heimspiel der Saison im Stadion Oberwerth (Anstoß 14 Uhr). Und das, obwohl die Tartanbahn noch gar nicht fertig ist.

    Acht Tore hat TuS Koblenz, hier Stürmer Dejan Bozic und Jan Engel beim 1:1 gegen Wormatia Worms, in den bisherigen sieben Spielen erzielt. Nur der FSV Frankfurt und Schlusslicht Schott Mainz haben seltener getroffen.  Foto: Wolfgang Heil
    Acht Tore hat TuS Koblenz, hier Stürmer Dejan Bozic und Jan Engel beim 1:1 gegen Wormatia Worms, in den bisherigen sieben Spielen erzielt. Nur der FSV Frankfurt und Schlusslicht Schott Mainz haben seltener getroffen.
    Foto: Wolfgang Heil

    „Noch fehlt die oberste Schicht“, weiß TuS-Vorstandsmitglied Hannes van Heesch. „Da legen wir einen Teppich hin, über den Spieler und Schiedsrichter den Platz betreten können. Außerdem sind noch einige Aufgänge gesperrt.“ Doch das sind nur Marginalien, verglichen mit dem Notstand, die ersten drei Heimspiele der Saison auswärts austragen zu müssen. Der Spaß, zweimal in Montabaur und einmal in Mülheim-Kärlich zu spielen, hat die TuS auch wegen des Entgegenkommens der örtlichen Stellen „nur“ eine niedrige vierstellige Summe gekostet, wenn man von den geringeren Zuschauereinnahmen absieht.

    Alles in allem hat der Verein seine „Aussperrung“ also mit einem „blauen Auge“ überstanden, wie van Heesch es formuliert. Zur Schadensbegrenzung hat natürlich auch der 50.000-Euro-Zuschuss der Stadt Koblenz für das Pokal-„Heimspiel“ im fernen Osten der Republik beigetragen. Das Geld ist überwiesen, auch wenn die Endabrechnung des Pokalabenteuers von Zwickau noch ein paar Tage auf sich warten lässt.

    Ob die Verlegungen die TuS neben Geld auch Punkte gekostet haben, bleibt Spekulation. Jedenfalls freut sich TuS-Trainer Petrik Sander auf die Rückkehr ins Wohnzimmer – oder die Festung, je nach Lesart: „Das ist etwas ganz anderes, wieder in der gewohnten Umgebung zu sein und die geregelten Abläufe zu haben. Aber es ist trotzdem keine Garantie, dass wir gegen Stadtallendorf gewinnen.“

    Bekanntlich hat die TuS von den ersten sieben Spielen noch keins gewonnen, „obwohl wir gegen Walldorf, Mainz und Frankfurt dem Sieg näher waren als der Gegner“, wie Sander betont. Die zweiwöchige Spielpause haben Trainer und Mannschaft genutzt, „um mal was anderes zu machen“, berichtet Sander vom gemeinsamen Saunabesuch und dem Ausflug in den Sayner Kletterpark. „Was das gebracht hat, werden wir sehen“, sagt Sander nüchtern und versichert: „Trainiert haben wir natürlich auch.“

    In Linksverteidiger Nicolai Lorenzoni (25), ausgebildet beim SC Freiburg und zuletzt in Chemnitz aktiv, hat die TuS in dieser Woche eine Verstärkung an Land gezogen. „Er hat Regionalliga-Erfahrung und kann unseren jungen Spielern helfen“, hofft Sander, der den neuen Mann viellicht sogar schon am Sonntag in den Kader fürs Stadtallendorf-Spiel aufnimmt.

    Sorgen machen dem Trainer die beiden Verletzten der jüngsten Vergangenheit. Michael Stahl kann nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Maske wohl dabei sein, bei Dimitri Popovits (Außenbandriss) stehen die Chancen weniger gut. „Wir haben in Walldorf auch ohne die beiden gut gespielt und beinahe gewonnen“, erinnert Sander an das 2:2 nach 2:0-Vorsprung im letzten Auswärtsspiel.

    Was fehlt noch zum ersten Sieg? „Die Zuschauer spielen eine große Rolle“, hofft Sander auf guten Besuch im renovierten Stadion, „hier können sie eine ganz andere Stimmung erzeugen als in Montabaur oder Mülheim. Das beflügelt auch die Spieler.“

    Von unserem Redakteur Stefan Kieffer

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