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    Koblenz

    Lorenzoni sorgt per Freistoß für das fünfte Remis

    Die TuS Koblenz handelte sich nach der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte zwar im zweiten Spiel den ersten Gegentreffer ein, bot dem favorisierten 1. FC Saarbrücken aber erfolgreich die Stirn: In der vorgezogenen Begegnung des elften Spieltags der Fußball-Regionalliga Südwest kamen die Schängel im Stadion Oberwerth zu einem ansprechenden 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Saarbrücken, der damit die Chance verpasste, die Kickers aus Offenbach von der Tabellenspitze zu verdrängen. Die TuS ergatterte immerhin das fünfte Unentschieden, kam dabei aber einmal mehr zu der bitteren Erkenntnis, das „nah dran“ zwar viele Schulterklopfer, aber nicht die erhofften und auch dringend benötigten drei Punkte bringt.

    Immer wieder bemüht: Der Koblenzer Flügelmann Kevin Lahn (am Ball, links im Hintergrund Teamkollege Dino Bajric) versuchte ständig, das Koblenzer Angriffsspiel zu beleben – am Ende trennten sich die TuS und der 1. FC Saarbrücken mit 1:1-Unentschieden.  Foto: Wolfgang Heil
    Immer wieder bemüht: Der Koblenzer Flügelmann Kevin Lahn (am Ball, links im Hintergrund Teamkollege Dino Bajric) versuchte ständig, das Koblenzer Angriffsspiel zu beleben – am Ende trennten sich die TuS und der 1. FC Saarbrücken mit 1:1-Unentschieden.
    Foto: Wolfgang Heil

    Drei Spieler bereiteten TuS-Trainer Petrik Sander etwas Kopfzerbrechen nach Spiel beim SV Waldhof Mannheim (1:2). Zumindest für zwei sollte es gegen Saarbrücken reichen: Bei Ricardo Antonaci hatte sich der Verdacht auf Zehenbruch nicht bestätigt, Kevin Lahn stand ebenfalls in der Startformation. Es fehlte jedoch der weiterhin angeschlagene Routinier und Standardspezialist Andreas Glockner, für ihn rückte Dino Bajric ins Zentrum der Dreier-Mittelfeldreihe.

    Und der Spieler mit der Nummer sechs auf dem Rücken war es auch, der im ersten Abschnitt die absolut beste Torchance für seine blau-schwarzen Farben vergab. Linksverteidiger Marco Müller ging auf seiner Seite unwiderstehlich nach vorn fast bis zur gegenüberliegenden Grundlinie und bediente von dort aus den mitgelaufenen Bajric in der Mitte, doch der setzte den Ball unbedrängt aus sieben, acht Meter Entfernung am rechten Pfosten des anvisierten Ziels vorbei (14.).

    Es war zugleich der Weckruf für bis dahin abwartend agierende Saarbrücker. Der ganz in Gelb gekleidete Favorit nahm fortan das Heft immer mehr in die Hand und kam nach 25 Minuten durch die Nummer 25 zur Führung. Tobias Jänicke spazierte über die rechte Seite fast ungehindert in den Koblenzer Strafraum und ließ dem herausstürzenden TuS-Keeper Chris Keilmann aus leicht spitzem Winkel keine Abwehrmöglichkeit. Bis zum Ende des ersten Abschnitts hatten die Koblenzer im Prinzip nur noch eine Gelegenheit zum Ausgleich: Nach einer Hereingabe versuchte FCS-Defensivmann Alexandre Mendy zu klären, sein Querschläger strich knapp über die Latte des eigenen Tores (34.).

    Fast hätten sich die Platzherren noch vor dem Pausenpfiff einen zweiten Treffer eingehandelt. Bei einem etwas zu lang geratenen Pass in die Schnittstelle der Koblenzer Abwehr eilte Keeper Chris Keilmann aus seinem Gehäuse heraus und prallte mit dem entgegenkommenden Patrick Schmidt zusammen. Ein Foulelfmeter war das sicher nicht, doch Schiedsrichter Jonas Weickenmeier sah das vollkommen anders. Es folgte jedoch postwendend die ausgleichende Gerechtigkeit, um es mal so zu formulieren: Keilmann tauchte beim von Manuel Zeitz flach getretenen Strafstoß ins von ihm aus gesehene linke Eck und drehte den Ball um den Pfosten (42.). Damit hielt sich der Rückstand der TuS zur Pause in überschaubaren Grenzen.

    Und in den zweiten Abschnitt startete der Gastgeber wie in den ersten: hinten gut sortiert, vorne mit einer Einschusschance. Der Freistoß von Kapitän André Marx prallte von der Mauer ab, Sekunden später flog der Ball zurück in den Saarbrücker Strafraum. Dort stand der mittlerweile vorgerückte Marx goldrichtig allein vor FCS-Schlussmann Daniel Batz, traf aber zum Leidwesen des Koblenzer Anhangs den Ball nicht richtig (58.). Zehn Minuten danach hätte Saarbrücken alles klar machen können, doch Kevin Behrens drosch den Ball nach Kopfball-Ablage von Sturmpartner Patrick Schmidt in den Koblenzer Abendhimmel.

    Nach 74 Minuten erinnerten sich die Koblenzer Fans an das jüngste Heimspiel beim 1:0 gegen Stadtallendorf: Marco Koch wurde eingewechselt, der erzielte seinerzeit den Goldenen Treffer im Duell mit dem starken Klassenneuling. Sollte ihm auch diesmal ein Erfolgserlebnis vergönnt sein? Nein, um die Frage direkt erschöpfend zu beantworten. Ersatzweise sprang ein Teamkollege in die Bresche: Ein eigentlich gar nicht so gefährlicher Freistoß von Nicolai Lorenzoni aus halbrechter Position segelte ins Tor, weil Marx den hinter ihm postierten Saarbrücker Schlussmann im Gewühl ordentlich irritierte (81.). Der Tabellenzweite antwortete mit wütenden Attacken, doch die TuS ließ in den verbleibenden Minuten hinten bis auf eine Jänicke-Chance in der Nachspielzeit nichts mehr anbrennen.

    Schon am nächsten Dienstag geht es für die Koblenzer weiter, am Tag der Deutschen Einheit müssen sie um 14 Uhr beim VfB Stuttgart II antreten. Fünf Tage später steht ebenfalls um 14 Uhr das Heimspiel gegen die Kickers aus Offenbach auf dem Programm.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

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