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Nöttingen/Koblenz

Durststrecke beendet: TuS siegt mit 2:0 in Nöttingen

Im fünften Anlauf hat’s endlich geklappt: Nach einer ansprechenden und vor allem kämpferisch einwandfreien Leistung sicherte sich die TuS Koblenz im Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest ein 2:0 (2:0) beim FC Nöttingen. Dustin Ernst und Samir Benamar sorgten per Doppelschlag binnen 180 Sekunden für den dringend notwendigen Sieg der Schängel beim Klassenneuling, der sich nach der Pause vehement gegen die drohende Niederlage stemmte.

Sicherer Rückhalt: TuS-Schlussmann Fabrice Vollborn, der diese Hereingabe trotz Bedrängnis souverän herunterpflückt, blieb beim 2:0-Erfolg in Nöttingen erstmals in dieser Saison ohne Gegentor. So soll es nach Möglichkeit am Mittwoch im eigenen Stadion auch gegen die TSG 1899 Hoffenheim II laufen.  Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
Sicherer Rückhalt: TuS-Schlussmann Fabrice Vollborn, der diese Hereingabe trotz Bedrängnis souverän herunterpflückt, blieb beim 2:0-Erfolg in Nöttingen erstmals in dieser Saison ohne Gegentor. So soll es nach Möglichkeit am Mittwoch im eigenen Stadion auch gegen die TSG 1899 Hoffenheim II laufen.
Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

TuS-Teamchef Evangelos Nessos hatte seine Startformation im Vergleich zum 1:1 gegen den SVN Zweibrücken auf drei Positionen geändert. Nicht unbedingt überraschend kam dabei die Berücksichtigung des aktuellen Neuzugangs Danko Boskovic, der kurzfristig seine Spielberechtigung erhielt und in der Spitze seine Torjägerqualitäten nachhaltig demonstrieren sollte. Dafür rückte Ernst, gegen Zweibrücken noch der Alleinunterhalter im Angriff, auf die rechte Mittelfeldposition zurück – mit durchschlagendem Erfolg, wie sich später herausstellen sollte. Kevin Steuke musste sich dafür erst einmal auf der Ersatzbank einen Platz suchen.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Dreier-Mittelfeldreihe durfte der in der Vorwoche noch gesperrte Benamar sein Glück versuchen, Julius Duchscherer war in diesem Fall der Leidtragende und blieb draußen. Eldin Hadzic wechselte von der "Sechs" für den zuletzt recht nervösen Sven Wurm in die Innenverteidigung. Ob es nun diese Umstellungen waren, das gesteigerte Engagement der Schängel oder die nervöse Abwehr der Nöttinger: Nach 45 Minuten führte die TuS nach einem Doppelschlag binnen drei Minuten nicht einmal unverdient mit 2:0. Doch der Reihe nach. Die erste Chance hatten die zunächst druckvoll anrennenden Gastgeber, als Tobias Müller im Getümmel vorm Koblenzer Tor den Ball irgendwie an Schlussmann Fabrice Vollborn vorbeibekam, nicht aber an dem auf der Linie lauernden Anel Dzaka (8.). Drei Minuten später sorgte der Koblenzer Mann mit der Nummer zehn auf der Gegenseite erstmals für Gefahr vorm Nöttinger Gehäuse, als er nach einem Eckball von Benamar nicht richtig zum Abschluss kam.

Nach einer Viertelstunde war das Spiel absolut ausgeglichen, beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend zwischen den Strafräumen. Nicht aber in der 29. Minute, als Ernst die FC-Abwehr düpierte und mit einem kernigen Schuss vom rechten Strafraumeck das 1:0 markierte. Schon hier sah der Nöttinger Torhüter Thomas Bromma nicht gut aus, der das herannahende Spielgerät mangels Kappe gegen die tief stehende Sonne nicht richtig kommen sah. Etwa 180 Sekunden später war das Unheil aus Sicht des Gastgebers dann komplett: Wieder war es Ernst, der über rechts in den Strafraum eindrang und es diesmal mit einem flachen Schuss versuchte. Bromma ließ die Kugel genau vor die Füße von Benamar prallen, der dieses Geschenk dankend annahm und zur Freude der 80 mitgereisten Fans zum 2:0 für Koblenz einschob.

Und Nöttingen? Die Platzherren blieben im ersten Abschnitt weitgehend ideenlos und hatten neben der erwähnten Gelegenheit von Müller nur noch zwei nennenswerte Situationen, doch beide Male war Vollborn auf dem Posten: Zunächst bei einem Versuch von Michael Schürg, als Daniel Reith etwas unaufmerksam war (22.), und dann bei einem abgefälschten Freistoß von Timo Brenner, den er soeben noch mit einer Hand aus der bedrohten Ecke fischen konnte (28.). Wermutstropfen vor der Pause: Kapitän Michael Stahl humpelte nach 36 Minuten vom Platz, für ihn gab der lange verletzte André Marx sein Saisondebüt.

Nach dem Wechsel versuchte es der Aufsteiger mit der Brechstange: Die Koblenzer standen jetzt sehr tief und konnten sich kaum aus der Umklammerung lösen. Ein abgefälschter Schuss von Schürg tropfte nur auf die Latte (58.), viel mehr brachte die Drangperiode der Nöttinger aber nicht ein. Zehn Minuten danach kam auch der zweite TuS-Neuzugang dieser Woche zu seiner Bewährungsprobe: José Matuwila nahm den Platz von Anel Dzaka ein. In der 74. Minute musste der Anhang der Gäste noch einmal tief durchatmen, als Müller nur den Außenpfosten des TuS-Tores traf. Doch dann waren der erste Saisonsieg und die Punkte zwei bis vier nach der viereinhalbminütigen Nachspielzeit perfekt.

Von unserem Mitarbeiter

Bodo Heinemann

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