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    Sprockhövel

    Desolate Siegener übernehmen die Rote Laterne – Sportvorstand Krämer kündigt nach 0:2 in Sprockhövel Gespräche an

    Die „Rote Laterne“ brennt in Siegen. Mit 0:2 (0:0) verloren die Sportfreunde die Kellerpartie der Fußball-Regionalliga West bei der TSG Sprockhövel. Die Gastgeber zogen an einer erneut desolat auftretenden Mannschaft von Trainer Thorsten Seibert vorbei. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, deshalb können wir uns über dieses Ergebnis nur wundern“, so der Sportfreunde-Coach nach der Partie, in der das Niveau den Tabellenregionen, denen beide Teams angehören, entsprach.

    Hausbackene Versuche – vor allem, wenn es nach vorne ging – waren die Regel. Bei den Siegenern klappte es dennoch zunächst ein bisschen besser. Es sprangen immerhin im ersten Durchgang zwei, drei Szenen heraus, die Torgefahr andeuteten. So, als Julian Jakobs nach Flanke von rechts, von Verteidiger Alexander Mißbach, köpfte, aber Torhüter Robin Benz auf dem Posten fand. Machtlos wäre er gewesen, als Niklas Zeller aus 25 Metern abzog, der Ball aber um Zentimeter am rechten Dreieck vorbei strich.

    Nach diesen Eindrücken zeigten sich die Gastgeber nach dem Wechsel erholt und agierten jetzt mit größerer Zielstrebigkeit. Sie hatten gemerkt, dass die Sportfreunde einfach zu viel mit Kopf und Nerven zu kämpfen hatten.

    So setzten die Sprockhöveler das erste Signal mit einem tollen Freistoß von Adrian Wasilewski, den Torhüter Dominik Poremba so gerade noch über die Latte bugsieren konnte. Auch nach der darauf folgenden Ecke brannte es lichterloh im Fünfmeterraum. Eigene Chancen wurden von den Siegenern – bis auf einen zu hoch angesetzten Zeller-Kopfball – trotz einer Menge an Freistößen und Eckbällen nicht kreiert. Das zeugt von Ideenlosigkeit. Die Entscheidung führten die Sprockhöveler in den letzten 16 Minuten herbei. Die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika investierte den Tick mehr, ohne deshalb unbedingt besser zu sein. Aber es reichte, um die Siegener in Verlegenheit zu bringen.

    In der 74. Minute brachte Orhan Dombayci mit dem 1:0 die Entscheidung. Acht Minuten später war es dann Christopher Antwi-Adjej, der mit seinem platzierten Flachschuss Gäste-Keeper Poremba keine Chance ließ. Die Frage, wie lange der Verein sich eine solche Fehlleistung mit ansehen wird, darf erlaubt sein. Nach einem Existenzkampf einer tief im Abstiegssog stehenden Mannschaft sah das, was auf dem Platz geboten wurde, jedenfalls nicht aus. Wie Sportvorstand Andreas Krämer noch vor Ort andeutete, wollte man sich noch am Wochenende zusammensetzen und über die Situation reden. Es muss etwas passieren.

    Hans-Georg Moeller

    Sprockhövel: Benz - Oberdorf, Wasilewski, Meister, Budde, Gremme - März, Demir, Dombayci (84. Murai), Antwi-Adjej - Bukowski (86. Cin).

    Siegen: Poremba - Mißbach, Sabah, Bauman, Kammerbauer - Zeh - Jakobs, Kurt (79. Zahn), Zeller, Nebi - Hombach (74. Uyimwen).

    Schiedsrichter: Mario Heller (Köln).

    Zuschauer: 300.

    Tore: 1:0 Orhan Dombayci (74.), 2:0 Christopher Antwi-Adjej (82.).

    Besonderheit: Rote Karte gegen Sprockhövels Mark Murai (90.+1, grobes Foulspiel).

    Fußball-Regionalliga
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