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    Koblenz

    TuS spielt auch für Yelldell

    Die ersten Diagnosen haben sich bestätigt: Für Torwart David Yelldell von Fußball-Zweitligist TuS Koblenz ist die Saison aufgrund eines Bänderrisses vorzeitig beendet. Auch Christian Müller kann nicht mehr eingesetzt werden.

    TuS spielt auch für Yelldell
    Saisonende auf der Trage: Torwart David Yelldell fehlt der TuS, was auch Trainer Petrik Sander schockt.
    Foto: Jens Weber

    Die Nachricht überraschte Petrik Sander nicht mehr, die tragische Konsequenz des Ganzen bleibt. Der Trainer von Fußball-Zweitligist TuS Koblenz muss in den ausstehenden vier Partien im Kampf um den Klassenverbleib auf Torwart David Yelldell verzichten. 

    Nachdem der Schlussmann in der Partie bei Alemannia Aachen (1:1) in der 55. Minute nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Alemannia-Stürmer Benjamin Auer umgeknickt war und ausgewechselt werden musste, brachten die abschließenden Untersuchungen letzte Sicherheit: Der 29-Jährige hat einen doppelten Bänderriss sowie einem Kapselriss im linken Sprunggelenk. Es ist bereits die zweite schwere Verletzung für Yelldell in der laufenden Saison, nachdem er sich im Dezember des Vorjahres in der Partie beim 1. FC Kaiserslautern einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte. "Er hat unglaublich viel Pech", sagt TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos. 

    Wie schon in Aachen sowie zu Beginn der Rückrunde wird somit Dieter Paucken in den entscheidenden Partien zwischen die Pfosten rücken. "Dieter hat David bisher stets mehr als gut vertreten, ich habe keine Zweifel, dass ihm das erneut gelingt", stärkt Sander der Koblenzer Nummer zwei den Rücken. Zudem nimmt er die Feldspieler verstärkt in die Verantwortung: "Wir müssen noch mehr zusammenrücken und auch ein bisschen für David spielen." 

    Zur Hiobsbotschaft gesellt sich im Vorfeld des Heimspiels gegen den Karlsruher SC eine weitere unerfreuliche Personalie: In der ohnehin ausgedünnten Offensive ist auch Christian Müller keine Option mehr. Der Außenspieler fällt nach einem Innenbandriss im Sprunggelenk vier bis sechs Wochen aus. Immerhin: Die zuletzt angeschlagenen Andreas Glockner und Ervin Skela stehen gegen den KSC vermutlich wieder zur Verfügung. 

    Spätestens die Ergebnisse vom Sonntag haben dafür gesorgt, dass die nächste Partie der TuS absoluten Endspiel-Charakter hat. Während das 2:1 des KSC in letzter Sekunde gegen Rostock den Koblenzern durchaus entgegenkam, hat der 1:0-Heimsieg des FSV Frankfurt gegen Oberhausen die Sander-Elf erneut in Zugzwang gebracht. Der TuS-Coach war Augenzeuge der Partie und erstaunt, was er da zu sehen bekam. "Man muss sich schon fragen, ob da alles mit rechten Dingen zugeht, wenn Oberhausen nur mit 14 Feldspielern antritt und nicht erkennbar ist, dass sie 70 Minuten in Überzahl waren", ärgerte sich Sander über den laschen Auftritt von RWO. 

    Was aber nichts daran ändert, dass die TuS zuvorderst auf ihre eigenen Ergebnisse schauen muss. Und da bietet sich am kommenden Wochenende - zumindest theoretisch - die Chance, bis auf zwei Punkte an Platz 15 he-ranzukommen. Voraussetzung dafür ist ein Unentschieden in der Partie zwischen Rostock und Frankfurt und vor allem: ein Sieg der TuS gegen Karlsruhe. "Wir hoffen auf ein volles Haus", rührt Geschäftsführer Loos schon mal die Werbetrommel. An möglichen Rechnungen will sich Sander nicht beteiligen, wohl wissend, dass in der Endphase einer Saison die verrücktesten Sachen passieren können: "Wir haben vier Punkte Rückstand auf Platz 16, da sollten wir einzig darüber nachdenken, wie wir gegen Karlsruhe gewinnen."

    Sven Sabock

    TuS Koblenz
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