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    TuS Koblenz: Warten auf den ersten Sieg – bei leeren Kassen

    Die TuS Koblenz hat es nicht nur auf dem Rasen schwer: Es gilt, sportlich konkurrenzfähig zu sein und gleichzeitig die Finanzen zu konsolidieren – ein Spagat, der nur schwer zu meistern ist.

    Steiniger Weg aus dem Keller: Kapitän Angelo Barletta ist einer der wenigen erfahrenen Spieler bei der TuS Koblenz.
    Steiniger Weg aus dem Keller: Kapitän Angelo Barletta ist einer der wenigen erfahrenen Spieler bei der TuS Koblenz.
    Foto: Thomas Frey

    Koblenz - Die TuS Koblenz hat es nicht nur auf dem Rasen schwer: Es gilt, sportlich konkurrenzfähig zu sein und gleichzeitig die Finanzen zu konsolidieren – ein Spagat, der nur schwer zu meistern ist.

    Der Fußball-Regionalligist muss seit dem Saisonstart im August noch immer auf den ersten Sieg warten. Der letzte Tabellenplatz ist die Konsequenz, selbst gegen den Vorletzten Idar-Oberstein reichte es nicht zum Dreier.

    Der Neuaufbau nach der Fast-Insolvenz wird für den Ex-Zweitligisten zu einer zähen Angelegenheit, die Tristesse im Herbst 2011 dient vor den anstehenden Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen nicht eben als Stimmungsaufheller. „Es ist sehr unangenehm, Letzter zu sein“, räumt Geschäftsführer Thomas Theisen ein, „es ist für mich aber keine Überraschung, dass wir im unteren Drittel stehen“.

    Dabei könnten die Verantwortlichen wahrlich gute Nachrichten gebrauchen. Es gilt, sportlich konkurrenzfähig zu sein und gleichzeitig die Finanzen zu konsolidieren – ein Spagat, der nur schwer zu meistern ist. „Wir werden diese Saison ordentlich zu Ende bringen können“, ist eine finanzielle Pleite für Theisen kein Thema, „ob wir 19. oder 15. werden, ist für das mittelfristige Überleben des Vereins nicht entscheidend“.

    Vordergründig wird auf dem Rasen deutlich: Angesichts der Sparzwänge hat es bei der TuS nicht zu einem Kader gereicht, der durchgängig das Niveau für die Vierte Liga hat. Der Wille ist den Akteuren nicht abzusprechen, aber es fehlt an Physis und der spielerischen Qualität, einen Gegner zu dominieren. „Wir machen zu viele taktische Fehler“, stöhnt Kapitän Angelo Barletta, neben dem Brasilianer Mineiro und Michael Stahl einer der wenigen, die sich um Struktur im Koblenzer Spiel bemühen. „60 Prozent der Mannschaft haben eben noch nicht auf diesem Level gespielt“, sagte Coach Michael Dämgen nach dem 3:3 gegen Idar fast entschuldigend. Seine Hauptaufgabe besteht derzeit darin, die einfachen Dinge des Spiels zu vermitteln: „Die Jungs müssen versuchen, die Vorgaben auch umzusetzen.“

    Da ist der SC Idar schon einen Schritt weiter. Zwar rangiert die Elf von Sascha Hildmann nur einen Platz vor der TuS, der Trainer konnte nach der Punkteteilung auf dem Oberwerth aber zufrieden festhalten, „dass wir in der Liga angekommen sind“. Der Oberliga-Meister verfügt über eine eingespielte Elf und wird allerorten unterschätzt. Hildmann kokettiert zwar mit dem Etikett der Feierabend-Fußballer („Unser Stürmer Ferhat Gündüz hat bis halb fünf Päckchen ausgefahren“), fügt aber auch an: „Vielleicht machen uns viele kleiner, als wir es tatsächlich sind.“ Erfreulich für beide Trainer: Nach derzeitigem Stand der Dinge gibt es am Ende der Saison keine Absteiger.

    Von unserem Redakteur Sven Sabock

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