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    TuS Koblenz: Trainer Dämgen legt heute los

    Nach den quälend langen Wochen rund um die Lizenzerteilung verlieren die Verantwortlichen der TuS Koblenz bei den sportlichen Planungen keine Zeit. Michael Dämgen hat einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben, der 50-Jährige wird heute offiziell seinen Dienst auf dem Oberwerth antreten.

    Er gibt künftig die Kommandos an der Seitenlinie: Michael Dämgen wird neuer Trainer der TuS Koblenz. 
Foto: Thomas Frey
    Er gibt künftig die Kommandos an der Seitenlinie: Michael Dämgen wird neuer Trainer der TuS Koblenz.
    Foto: Thomas Frey - Frey-Pressebild

    Koblenz - Nach den quälend langen Wochen rund um die Lizenzerteilung verlieren die Verantwortlichen der TuS Koblenz bei den sportlichen Planungen keine Zeit. Der designierte Geschäftsführer Thomas Theisen wird zwar erst in dieser Woche seinen Vertrag unterschreiben, ist aber schon eifrig auf allen Ebenen im Einsatz - und auch ein neuer Trainer ist bereits gefunden: Michael Dämgen hat beim künftigen Regionalligisten einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben, der 50-Jährige wird heute offiziell seinen Dienst auf dem Oberwerth antreten.

    Dämgen passt nahezu optimal zur Philosophie der TuS: Der 50-Jährige kennt als Ex-Profi und langjähriger Trainer und Manager bestens die Branche - und ist obendrein in der Region verankert. Dämgen hat zu Jugendzeiten in Kastellaun im Hunsrück die Schuhe geschnürt und wohnt jetzt im Westerwald. "Ich habe über die Jahre natürlich den Weg der TuS verfolgt", sagt der Coach, "wir müssen versuchen, einen Neustart zu schaffen." Geht es nach Dämgen, soll das Ringen um Bürgschaften und Juristereien möglichst schnell aus den Köpfen, "wir wollen den Fußball wieder in den Mittelpunkt rücken und für positive Schlagzeilen sorgen."

    Entsprechend bemüht sich das Führungs-Duo, dem Verein eine der Liga angepasste Struktur zu geben. Der Verein soll bodenständig daherkommen, wieder stärker in der Region verankert werden - und eine junge, hungrige Mannschaft auf den Rasen bringen. "Das wird eine interessante Herausforderung", sagt Dämgen.

    Knackpunkt in allen Konzepten und Ideen sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nachdem bereits im Vorjahr in Liga drei auf Sparflamme gekocht wurde, stellt sich die Sache nun noch einmal erheblich komplizierter dar. Die TuS Koblenz anno 2011 muss mehr denn je den Spagat meistern, quasi unter Profibedingungen zu arbeiten - ohne aber die dafür nötigen Gelder zu haben. "Es wird für die Spieler hier nichts mehr zu verdienen geben", sagt Geschäftsführer Theisen unmissverständlich. Will heißen: Der Lebensunterhalt lässt sich als TuS-Fußballer künftig nicht mehr bestreiten. "Der Ehrgeiz muss die Entbehrungen aufwiegen", umreißt Theisen ein Teil des Profils, das die Akteure erfüllen sollten. Rund 150 Bewerbungen von Beratern und Spielern liegen bei dem 42-Jährigen auf dem Tisch, "aber deren Vorstellungen sind aus finanzieller Sicht für uns utopisch".

    Dieser Hintergrund erschwert die Kaderplanungen, ändert aber nichts am Optimismus der Verantwortlichen. Am heutigen Montag um 17 Uhr wird die Mannschaft im Stadion Oberwerth mit der Saisonvorbereitung beginnen, "das neue Gesicht lässt sich dann schon ein bisschen erahnen", sagt Theisen. Nachdem zwischenzeitlich der Großteil des Vorjahreskaders andernorts untergekommen ist, werden die Akteure aus der zweiten Reihe befördert. Zum Beispiel Tobias Bauer, Jan Hawel und Eike Mund - oder auch Sören und Lukas Klappert, die im Vorjahr erste Erfahrungen im Profikader gesammelt haben. Einen neuen Anlauf will auch Johannes Göderz starten, der zu Koblenzer Zweitligazeiten zwischenzeitlich zum Kader gehört hatte, dann aber durch eine Verletzung zurückgeworfen wurde und zuletzt in der U 23 aktiv war.

    Einer der führenden Köpfe im Team könnte Michael Stahl sein. Der 23-Jährige wird ebenfalls das Training aufnehmen, hofft aber wohl noch auf ein Angebot aus der Dritten Liga. "Ich bin aber zuversichtlich, dass er bleibt", sagt Theisen. Gern hätten die Koblenzer auch Ole Kittner als potenziellen Abwehrchef behalten, der Innenverteidiger will sich aber neu orientieren. "Die verbliebenen Spieler sind natürlich unsere ersten Ansprechpartner", erklärt Dämgen, "darüberhinaus müssen wir sehen, wer für uns infrage kommt."

    16 bis 18 Akteure sollen nach den Wünschen der Verantwortlichen am Nachmittag auf dem Rasen stehen. Möglicherweise gibt es bereits den einen oder anderen Neuzugang zu sehen, zudem werden in den kommenden Tagen vermutlich etliche Probespieler eingeladen. Wann der Kader letztlich komplett sein wird, vermag Dämgen noch nicht zu sagen. "Je eher, desto besser", sagt der neue TuS-Trainer, "aber wir werden nichts übers Knie brechen."

    Von unserem Redakteur Sven Sabock

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