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    TuS Koblenz: Sander schließt Verbleib nicht kategorisch aus

    180 Minuten plus Nachspielzeit stehen noch auf dem Programm, dann hat der Spuk in der Fußball-Regionalliga Südwest für die TuS Koblenz nach insgesamt 34 Spielen mit mehr oder weniger trostlosem Verlauf ein Ende. Die Hälfte der ausstehenden Zeitspanne geht am Samstag ab 14 Uhr im Stadion Oberwerth über die Bühne, wenn der FC Homburg seine Visitenkarte abgibt.

    Der Koblenzer Felix Lietz nimmt hier die Hände zu Hilfe, um den Ball und auch Wormatia-Mann Sascha Wolfert aufzuhalten. Am Ende ohne Erfolg, das Spiel in Worms ging mit 0:2 verloren. André Marx (rechts) und Kevin Steuke bestaunen die unorthodoxe Vorgehensweise ihres Mitspielers. Am Samstag sollen reguläre Mittel herhalten, damit die TuS den Homburgern auf dem Rasen des Oberwerths die Stirn bieten kann.  Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
    Der Koblenzer Felix Lietz nimmt hier die Hände zu Hilfe, um den Ball und auch Wormatia-Mann Sascha Wolfert aufzuhalten. Am Ende ohne Erfolg, das Spiel in Worms ging mit 0:2 verloren. André Marx (rechts) und Kevin Steuke bestaunen die unorthodoxe Vorgehensweise ihres Mitspielers. Am Samstag sollen reguläre Mittel herhalten, damit die TuS den Homburgern auf dem Rasen des Oberwerths die Stirn bieten kann.
    Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

    Die Voraussetzungen sind nach dem jüngsten 0:2 in Worms unverändert, die Abschlussplatzierung der Schängel ist längst in Stein gemeißelt. Völlig unabhängig vom Ausgang der beiden noch offenen Spiele wird sich das Team von Trainer Petrik Sander nicht mehr vom 16. Tabellenplatz lösen können. Und ist im Abstiegskampf auf mehrfache Schützenhilfe angewiesen, die noch einmal explizit erwähnt werden darf: Nur wenn kein Südwestvertreter aus der Dritten Liga herunterkommt und die Offenbacher Kickers sowie der 1. FC Saarbrücken im Anschluss erfolgreich die Aufstiegsspiele (27. und 31. Mai) bestreiten, dann bleiben die Koblenzer ihrer Klasse ein weiteres Jahr erhalten.

    Ein Schwebezustand zwischen zwei Klassen, der alles andere als zweckdienlich ist für die Planung der neuen Saison. Der Blick in die Zukunft endet für Sander denn auch mit den zweiten Spielen der Aufstiegsrunde am letzten Tag des Monats. Dass er sich über diesen Zeitpunkt hinaus auch im Abstiegsfall weiter in Koblenz engagiert, schließt der Trainer nicht kategorisch aus: "Wir befinden uns in guten Gesprächen."

    Ist Sander also auch für die Oberliga zu haben? Das beantwortet er mit einer Gegenfrage: "Warum denn nicht? Aber dann wird es hier weiterhin Training auf hohem Niveau geben und keinen Feierabend-Fußball. Für so etwas bin ich nicht zu haben."

    Bereits beendet ist die Saison für Schlussmann Fabrice Vollborn (Adduktorenprobleme), Kapitän Danko Boskovic (Innenbanddehnung im Knie) und Eldin Hadzic (Muskelbündelriss in der Wade). Angelo Hauk, Anel Dzaka und Admir Softic zählen nach Ablauf ihrer Sperren wieder zum Kader. Das gilt auch für den lange verletzten Samir Benamar. Ob er schon am Samstag gegen Homburg spielt, ließ Sander offen.

    Zu befürchtende Auflösungserscheinungen im Kader machen sich momentan nur marginal bemerkbar. Johannes Göderz (26), seit neun Jahren im Verein und in der Saison 2007/08 unter Trainer Uwe Rapolder auch Teil des damaligen Zweitliga-Ensembles, zieht es beispielsweise zu neuen Ufern. Via Facebook verkündete er seinen Abschied, er wird sich dem möglichen Oberliga-Aufsteiger FC Karbach anschließen. "Aufgrund seiner körperlichen Verfassung will er nur noch reduziert trainieren. Das ist völlig in Ordnung", bewertet Sander den Verlust des Mittelfeldspielers. Damit ist er der zweite Spieler, der offen erklärt hat, den Verein verlassen zu wollen. Jeremy Heyer, zielsicherer A-Junior (23 Regionalliga-Treffer) und in zwei Kurzeinsätzen bereits als tauglich für die erste Mannschaft befunden, "steht in der Oberliga nicht zur Verfügung", wie Sander unlängst die Zukunftspläne des 17-Jährigen zähneknirschend umriss.

    Nur zwei von vielen Signalen, die darauf schließen lassen, dass der Verein im Juni personell praktisch bei null beginnt und einen ähnlichen Neuanfang wagen muss wie vor vier Jahren nach dem freiwilligen Rückzug aus der Dritten Liga. Diesmal jedoch eine weitere Etage tiefer.

    Von unserem Mitarbeiter

    Bodo Heinemann

    TuS Koblenz
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