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Koblenz

Ausfall von Schmidt und Miles "wäre bitter"

Einem unnötigen und vor allem vermeidbaren 0:1 beim TSV Emmelshausen ließen die Rot-Weißen aus Koblenz ein in Teilen schmeichelhaftes 3:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern II folgen. So etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit in der Fußball-Oberliga Rheinland/Pfalz Saar? „Das sehe ich jetzt nicht so“, relativiert der Koblenzer Co-Trainer Marko Sasic vor dem nun anstehenden Lokalduell am Samstag um 16 Uhr praktisch um die Ecke beim FV Engers.

In die Knie gezwungen: Kapitän Thilo Kraemer (links) und seine rot-weißen Teamkollegen (rechts Marcus Fritsch) wollen nach dem Koblenzer Kraftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern II (3:2) auch beim Derby in Engers nach Möglichkeit die Oberhand behalten.  Foto: Wolfgang Heil
In die Knie gezwungen: Kapitän Thilo Kraemer (links) und seine rot-weißen Teamkollegen (rechts Marcus Fritsch) wollen nach dem Koblenzer Kraftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern II (3:2) auch beim Derby in Engers nach Möglichkeit die Oberhand behalten.
Foto: Wolfgang Heil

Mit dieser Aussage bezieht sich der 37-Jährige vornehmlich aufs Kräftemessen mit dem FCK, das für ihn keineswegs mit einem glücklichen Sieg endete: „Da waren wir in der ersten Halbzeit richtig dominant und hatten viele Torabschlüsse. Natürlich ist es optimal gelaufen, dass wir nach den Rückständen immer postwendend mit dem Ausgleich geantwortet haben.“ Sasic vertrat im Verlauf dieser Woche übrigens Coach Fatih Cift bei der Trainingsarbeit, der Chef stand aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung und wird es vielleicht auch nicht zum Spiel am Samstag schaffen. „Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er bald wieder zum Team stößt“, so Sasic.

Auch einige aus dem Kreis des kickenden Personals waren dieser Tage nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Marvin Sauerborn und Emre Altin fehlten weiterhin, Armin Jusufi ist jetzt erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Sasic beurteilt die Situation betont vorsichtig: „Mal sehen, ob es für ihn schon reicht, um in den Kader zu kommen.“ Auf ähnlich wackligen Füßen steht der Einsatz von Derrick Miles und Dominik Schmidt. Flügelmann Miles musste gegen Kaiserslautern vom Platz, weil er sich das Knie verdreht hatte. Innenverteidiger Dominik Schmidt plagt sich mit Problemen in der Leistengegend herum. „Wenn beide ausfallen, wäre das wirklich bitter“, sagt Sasic.

Dass der kommende Gegner ähnlich wie die Rot-Weißen im oberen Tabellendrittel mitmischt, überrascht den Co-Trainer nicht: „Wer es sich leisten kann, gegen Bingen einen Marian Kneuper auf der Bank sitzen zu lassen, der hat ein echtes Luxusproblem.“ In der besagten Partie kassierte der FVE ein ernüchterndes und absolut überraschendes 0:3 gegen eine zuvor biedere Hassia. Diese bittere Erfahrung, trotz deutlicher Dominanz ein Spiel zu verlieren, haben die Rot-Weißen in Emmelshausen am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Quervergleiche und Parallelen sind aber nur wenig zweckdienlich, um das aktuelle Geschehen richtig einschätzen zu können. Auch die beiden Vergleiche der Vorsaison (beide Teams gewannen ihre Heimspiele) sind da wenig hilfreich. Wie läuft es jetzt am Wasserturm, wo Engers am 24. Februar mit 2:1 gegen Rot-Weiß gewann? „Wir kennen uns gut, da gibt es eigentlich keine großen Geheimnisse“, spielt FVE-Trainer Sascha Watzlawik darauf an, dass sowohl er als auch die Koblenzer das jeweils andere Team ausreichend beobachtet haben.

„Die Rot-Weißen stehen nicht von ungefähr an der Tabellenspitze, dank ihrer Erfolge verfügen sie im Moment natürlich über eine starke Psyche“, weiß der Engerser Coach. Zuerst einmal hatte er unter der Woche die Priorität darauf gelegt, mit seiner Mannschaft das ernüchternde 0:3 gegen Hassia Bingen zu analysieren. Sie hätten sich selbst geschlagen, war der einhellige Tenor nach dem Videostudium. „An so einem Tag kannst du noch eine Stunde länger spielen und kriegst die Kugel nicht rein. Wir haben uns eben nicht gut angestellt. Es gilt, den Mund abzuwischen und nach vorne zu schauen“, machte Watzlawik einen Haken hinter das Negativerlebnis.

Von unserem Mitarbeiter

Bodo Heinemann

FV Engers spielt fair und gewinnt 650 Euro

Engers. Der Fußball-Regionalverband Südwest vergibt seit zwei Jahren den Lotto-Fairplay-Preis für die fairsten Mannschaften in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Ziel ist unter anderem, die Anzahl der gelben, gelb-roten und roten Karten zu senken; ebenso die negativen Vorkommnisse durch Trainer, Betreuer oder Zuschauer. Den ersten Platz hat in der vergangenen Saison die TSG Pfeddersheim erzielt und sich über 1000 Euro gefreut.

Zweitfairste Mannschaft nach den Kriterien des Regionalverbandes war der FV Engers, der nun im Rahmen des Oberligaderbys gegen Rot-Weiß Koblenz einen Scheck im Wert von 650 Euro überreicht bekommt.
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