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Karbach

312 Minuten ohne Tor: Schmidt verfällt nicht in Panik

Das Rheinlandpokal-Derby am Dienstag (19 Uhr) gegen den TSV Emmelshausen im Emmelshausener Stadion interessiert Torsten Schmidt „noch gar nicht“. Der Karbacher Trainer sagt vor dem neunten Spieltag in der Fußball-Oberliga: „Das einzige, was mich interessiert, ist das Auswärtsspiel beim SC Idar-Oberstein.“ Und das findet am heutigen Samstag um 15.30 Uhr im Haag-Stadion in Idar-Oberstein statt.

Torsten Schmidt
Torsten Schmidt
Foto: FCK

Erst der kleine FCK, dann der große FCK: Idar-Oberstein hat im Südwestpokal das große Los gezogen und darf in der vierten Runde den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, der zum ersten Mal an diesem Verbandswettbewerb teilnimmt, am 3. Oktober begrüßen. Extrem nüchtern hat Murat Yasar das Hammerlos im Pokal zur Kenntnis genommen. Der Trainer des SC Idar-Oberstein legt großen Wert darauf, dass sich seine Mannschaft optimal auf einen anderen FCK vorbereitet, nämlich jenen, der bereits am Samstag im Haag seine Visitenkarte abgibt. Um 15.30 Uhr stellt sich der FC Karbach vor. Für Yasar ist das derzeit das viel interessantere Spiel, interessanter und wichtiger als der Pokalknaller. „1. FC Kaiserslautern ist schön, aber alles zu seiner Zeit. Mein Fokus liegt auf dem Spiel gegen den FC Karbach“, betont er und stellt klar: „Aktuell beschäftige ich mich nur mit dem Oberligaspiel und null mit Kaiserslautern.“ Dem kleinen FCK würde der SC im Falle eines Heimsiegs bis auf einen Zähler auf die Pelle rücken. Doch Yasar hat Respekt vor den Karbachern. „Das ist eine routinierte Mannschaft mit einigen herausragenden Einzelkönnern“, stellt der SC-Coach klar und nennt exemplarisch Enrico Köppen.

Der Mittelstürmer ist ein gutes Stichwort: In den vergangenen drei Begegnungen haben die Karbacher kein Tor geschossen, seit nunmehr 312 Minuten sind sie in der Oberliga ohne Torerfolg. Das letzte Mal durfte Karbach beim 3:0 in Bingen in der 48. Minute durch Tobias Jakobs jubeln. Köppen ist nach dem tollen Start mit drei Toren aus den ersten drei Spielen abgetaucht. Beim 0:1 gegen TuS Koblenz wechselte ihn Schmidt sogar aus – ohne eine Alternative zu haben, denn einen zweiten echten Mittelstürmer gibt es im FC-Kader nicht. „Ein weiterer Mittelstürmer fehlt nicht in unserem Kader“, hält Schmidt dagegen. Über Köppen sagt er: „Wir müssen die Bälle wieder in die Zone bringen, wo er gefährlich ist.“

Das war Trainingsschwerpunkt nach dem 0:4 bei Eintracht Trier – und fruchtete laut Schmidt gegen die TuS Koblenz: „Wir hatten vier Riesenchancen. Ich verfalle nicht in Panik, weil wir so lange nicht getroffen haben. Die Zahlen sprechen gegen uns momentan, aber wir haben ja die Chancen, wir müssen nur unsere Quote erhöhen.“ Das dürfte in Idar-Oberstein wichtig werden gegen einen Gegner, dem nach harten Wochen beim 4:2 in Jägersburg ein Befreiungsschlag gelang. „Der Sieg war nicht zu erwarten“, staunte auch Schmidt: „Aber das zeigt einmal mehr die Ausgeglichenheit der Oberliga.“

Schmidt muss auf Michael Kohns verzichten. Der defensive Mittelfeldspieler zerrte sich im Training. Für ihn rücken Andreas Nicolay oder Christoph Gerhartz in den Kader, die vor einer Woche gegen die TuS beide den Sprung in das 18-köpfige Aufgebot verpasst hatten.

Michael Bongard

Einen ausführlichen Situationsbericht vor dem historischen Auftritt des 1. FC Kaiserslautern im Südwestpokal beim SC Idar-Oberstein am 3. Oktober lesen Sie auf unserer 3. Lokalsportseite.

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